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Bad Düben Bad Düben: Anwohner danken Bauleuten mit Kaffee und Schnittchen
Region Bad Düben Bad Düben: Anwohner danken Bauleuten mit Kaffee und Schnittchen
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08:30 20.10.2017
Die Anwohner um Bärbel Schwertner (Mitte) bedanken sich bei den Bauarbeitern der Bad Dübener Bau- und Haustechnik für den reibungslosen Ablauf mit einem Frühstück. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

„Wir haben fast sieben Jahre auf den Moment hingearbeitet, dass diese Straße grundhaft ausgebaut wird. Das Befahren wurde in den letzten Jahren gerade bei Trockenheit immer schwieriger. Es lag jede Menge Steinsplitt herum und die Schlaglöcher wurden immer größer“, so Bucur.

Überraschung ist groß

Vor drei Jahren erhielten die Bewohner von der Stadt die Zusage, dass die Mühldorfer Straße ausgebaut wird. Dann dauerte es noch einmal zweieinhalb Jahre. „Und jetzt konnte es endlich losgehen. Wir sind sehr zufrieden, dass unser Engagement Früchte trägt“, so Bucur weiter. Und deswegen schmierten ein Teil der Anwohner am Donnerstag mehrere Tabletts mit Brötchen und kochten literweise Kaffee für die Bauarbeiter der Bad Dübener Bau- und Haustechnik. Die waren sichtlich überrascht, als Bärbel Schwertner und ihr Tross zur Frühstückszeit mit dem Proviant anmarschierten.

„Wir kommen mit den Anwohnern prima klar. Jeder nimmt Rücksicht auf den anderen. Kleine Probleme wurden immer gleich gelöst. So war es niemals ein Problem, wenn kurzfristig ein Anwohner mit dem Auto heraus musste. Das mit dem Frühstück ist ein dickes Dankeschön, worüber wir uns sehr freuen“, sagte Polier Roland Engelmann.

Auch Initiatorin Bärbel Schwertner freute sich, dass das Frühstück so gut ankam. „Heute wird oft bei Baustellen viel herumgemeckert. Ein Dankeschön möchten wir allen am Bau beteiligten Firmen, dem Planungsbüro sowie dem Rathaus in Bad Düben aussprechen, die dazu beigetragen haben, dass das Projekt jetzt endlich umgesetzt werden konnte“, so Schwertner.

Bauarbeiten liegen im Zeitplan

Laut Polier liegen die Bauarbeiten voll im Zeitplan. In den vergangenen Wochen wurden Leitungen für Strom, Telekom und Straßenlicht verlegt. Gleichzeitig kam auch ein Leerrohr für Breitband in die Erde. In die Mitte der beiden Bankette befindet sich eine vier Meter breite Asphaltstraße. Parallel verschwanden die alten Telefonmasten. Nächste Woche soll dann die Bitumendecke aufgetragen werden und bis Ende November werden alle Bauarbeiten fertiggestellt. Die 198 000 Euro teure Maßnahme wird von der EU und dem Freistaat Sachsen zu 60 Prozent gefördert.

Von Steffen Brost

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