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Bad Düben Bad Düben hat noch viele Angebote für Häuslebauer
Region Bad Düben Bad Düben hat noch viele Angebote für Häuslebauer
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09:13 22.11.2016
Im Rathaus der Kurstadt würde man gern weitere Einwohner begrüßen. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Bad Düben. Eine Stadt lebt durch seine Einwohner. Bad Düben, das seine Bevölkerungszahl im vergangenen Jahr mit 8055 wieder jenseits der 8000er-Marke stabilisiert hat, will wachsen. Gar die 10 000 hat Gisbert Helbing, CDU-Fraktionsvorsitzender und stellvertretender Bürgermeister, im Zuge des Visions- und Strategiepapiers als Ziel formuliert. Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) sieht in dem an die Grenzen stoßenden Oberzentrum Leipzig eine Chance. „Auf Delitzsch und Eilenburg hat das aufgrund der guten Verkehrsanbindung schon Auswirkungen“, hatte sie schon vor etlichen Monaten festgestellt. Warum, so fragt sie, sollte das nicht auch für Bad Düben der Fall sein?

Bad Düben hat attraktive Bauplätze

Eine Voraussetzung dafür sind, neben vielen anderen Kriterien, auf jeden Fall attraktive Bauplätze. Und davon gibt es in der Kurstadt zum Preis von etwa 40 bis 70 Euro je Quadratmeter gar nicht so wenige. Im Bereich Bauplanung/Stadtentwicklung des Rathauses hat man den Überblick, auch wenn die Stadt in den meisten Fällen nicht die Eigentümerin ist.

In der Innenstadt besteht überwiegend noch kein Baurecht

- Das größte Baugebiet befindet sich mit 25 000 Quadratmetern innenstadtnah (ehemals Möbelhandel Ruge) der Torgauer Straße im Bereich Heidegraben. Es gehört der Firma Baukonzept GmbH mit Niederlassungen in Schönwölkau und in Waldbronn in Baden Württemberg. Die Stadt sieht hier Platz für 30 bis 35 Eigenheime. Doch nach wie vor ist der Erschließungsvertrag mit der Stadt, in dem geregelt wird, dass der Bauherr für kommunale Belange wie Straßen, Straßenentwässerung und Grün selbst aufkommt, nicht unterschrieben.

Baurecht steht dagegen bei den zwei noch freien Baugrundstücken in dem Wohnbaugebiet an der Torgauer Straße, etwa reichlich 100 Meter Luftlinie entfernt. Ein 544 Quadratmeter großes Grundstück wird derzeit beispielsweise zum Preis von 70 Euro je Quadratmeter über die Postbank Immobilien GmbH im Internet offeriert.

- Noch in der Planung befindet sich der Standort Wohnbebauung an der Durchwehnaer Straße, das direkt an das Wohngebiet Südliche Hüfnermark anschließt. Auf den 5000 Quadratmetern kann sich die Stadt sechs bis acht Einfamilien- und Doppelhäuser vorstellen. Ansprechpartner für die Interessenten ist hier ein Rheinland-Pfälzer. Für die voll erschlossenen Grundstücke werden auf der Homepage der Stadt 38 bis 48 Euro je Quadratmeter als Verkaufspreis angegeben.

Im Ortsteil Hammermühle soll verdichtet werden

- Im Bereich des Ortsteils Hammermühle gibt es noch insgesamt 14 freie Grundstücke mit Baurecht. Die meisten davon befinden sich mit acht am sogenannten Standort „Innenentwicklung Neue Wittenberger Straße“ (und damit westlich der Bundesstraße 2). Gebaut werden kann aber auch östlich der Bundesstraße 2. So suchen in der Reinharzer Straße noch drei, im Meilenweg ein weiteres Grundstück neue Eigentümer.

Die Stadt, die in der Hammermühle nur wenige eigene Flächen hat, unterstützt die dichtere Bebauung. Zuletzt hatte die Stadt hier zum Beispiel mit einer Ergänzungssatzung das Baurecht für zwei weitere Eigenheime auf einer 1200 Quadratmeter großen Fläche in der Waldstraße, ebenfalls östlich der B 2, geschaffen.

Im Stadtteil Schnaditz kann sofort losgelegt werden

- Sofort loslegen können die Bauwilligen auch im Stadtteil Schnaditz im Lindenring. Hier gibt es nach Aussage der Stadt derzeit noch 15 unbebaute Grundstücke mit Größen von 350 bis 700 Quadratmetern für 40 Euro je Quadratmeter. Ein weiteres Grundstück wartet zudem unmittelbar daneben am ehemaligen Sportplatz in Schnaditz auf seine Bebauung. Es ist das letzte von insgesamt sechs Baugrundstücken in diesem Bereich.

Von Ilka Fischer

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