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Bad Düben hat wieder einen Storchenhorst

Natur & Umwelt Bad Düben hat wieder einen Storchenhorst

Der Bad Dübener Holzkünstler Raik Zenger ist auch ein ausgemachter Naturfreund. Diesmal hat er etwas für die Störche in bad Düben getan. Die haben jetzt einen Horst – auf dem Gebäude der Muldeland Agrar GmbH in der Eilenburger Straße. Jetzt liegt es an den Vögeln, diesen zu nutzen.

Landschaftsbauer Torsten Karbaum und Jens Noack (rechts) von der Firma Ökodienst Zehler bringen das Storchennest an.

Quelle: Wolfgang Sens

Bad Düben. In der Stadt Bad Düben gibt es wieder einen Storchenhorst. Auf dem Gebäude der Muldeland Agrar GmbH in der Eilenburger Straße prangt jetzt in rund zehn Meter Höhe ein Korbgeflecht aus Naturweide, ausgestattet mit Grasnaben, besprenkelt mit weißer Farbe, die einem potenziellen Bewohner gewissermaßen signalisieren soll – hier war schon mal jemand, hier kannst du dich niederlassen.

Der Bad Dübener Holzkünstler Raik Zenger hat in Blickweite des Landwirtschaftsbetriebes seine Werkstatt. Nachdem der bisherige Horst im Bereich Torgauer-/Grünstraße wegen des gerade entstehenden Wohn-Neubaus nicht mehr ungehindert anzufliegen ist, hat er für die Adebare offenbar an Attraktivität verloren. Also dachte sich Naturfreund Zenger: Bad Düben braucht dennoch wieder eine Wohnstätte für Störche. Und weil es vor Jahren an der Eilenburger Straße schon einmal eine gab, lag der Versuch nahe, diese Lage wieder zu reaktivieren. Nachfragen beim Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen nach finanzieller Unterstützung wurden wegen fehlender Mittel abschlägig beschieden – eine Betreuung sei aber möglich. Zenger bezahlte daraufhin das Nest aus eigener Tasche, und mit Hilfe von Torsten Karbaum, Landschaftsbauer, und Jens Noack vom Öko-Dienst Zehler in Bad Schmiedeberg wurde die neue Behausung jetzt in die Höhe gehievt.

Ob das Unterfangen Erfolgt hat – das weiß Raik Zenger nicht. „Das liegt jetzt in Gottes Hand. Mehr als anbieten können wir es den Störchen nicht.“ Theoretisch sei die Lage ideal, keine Stromleitungen in der Nähe, Mulde und Muldeaue nicht weit, Futtervorrat damit vorhanden.

Von Kathrin Kabelitz

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