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Bad Düben Bad Düben hofft auf Bewilligung von Fördermitteln für das Freibad
Region Bad Düben Bad Düben hofft auf Bewilligung von Fördermitteln für das Freibad
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00:16 02.02.2016
Die Schülerinnen Laura-Marie Rösiger und Vanessa Wutzke (rechts) aus Bad Düben, hier mit dem Projektantrag, fragten in ihren Sommerferien circa 150 Leute im Freibad nach Verbesserungsvorschlägen. Quelle: Wolfgang Sens
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Bad Düben

Die Stadtverwaltung Bad Düben erwartet im Februar eine Entscheidung zum Projektantrag „Jugendintegrationszentrum im NaturSportBad Dübener Heide“. Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) geht davon aus, dass es bereits zu Beginn des neuen Monats eine Information geben wird, ist allerdings hinsichtlich der Erfolgsaussichten zurückhaltend: „Die Wahrscheinlichkeit ist nicht so groß.“

Über 1000 Anträge sind beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hinsichtlich des im Oktober aufgelegten Bundesprogrammes „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (soziale Infrastruktur) eingegangen, das Programm ist damit 20-fach überzeichnet. Im Topf sind insgesamt rund 100 Millionen Euro.

Die Stadt Bad Düben bewirbt sich mit dem Drei-Millionen-Euro-Projekt „Jugendintegrationscamp NaturSportBad Dübener Heide“ um eine 90-prozentige Förderung. Eine erste Prüfrunde hatte die Kurstadt erfolgreich überstanden. Das sanierungsbedürftige Freibad im Ortsteil Hammermühle soll langfristig als integrative Sport- und Freizeiteinrichtung genutzt werden, in der es Übernachtungsmöglichkeiten (Camping) gibt. Geplant ist eine Pflanzenkläranlage, die Wasserfläche würde um die Hälfte auf rund 1500 Quadratmeter reduziert, 25-Meter-Bahnen sichern den Schwimmsport. Dank einer Auslauffläche wird es barrierefrei sein.

Bad Düben setzt trotz der geringen Erfolgsaussichten große Hoffnung in dieses Programm. „Andere Fördermöglichkeiten für Freibäder gibt es ansonsten nicht“, so Münster bei einer Veranstaltung des Heimatvereins in dieser Woche. Dennoch stehe die Grundaussage von Verwaltung und Stadtrat: Das Bad soll erhalten werden, „aber das wird die Stadt viel Kraft kosten“. Denn selbst wenn zusätzliche Gelder fließen, ist auch der Eigenanteil mit zehn Prozent der Kosten für die Stadt immens. Vorbehaltlich der Entscheidung werden bereits Gelder in den Haushalt eingestellt. Sollte Bad Düben vom großen Förder-Kuchen etwas abbekommen, muss es schnell gehen. Bis Ende 2018 muss das Projekt abgerechnet sein.

Von Kathrin Kabelitz

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