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Bad Düben Bad Düben hofft wieder auf Fördermillionen
Region Bad Düben Bad Düben hofft wieder auf Fördermillionen
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00:16 18.07.2017
Bad Düben hofft, dass diese Umbaupläne doch noch hervor geholt werden können. Quelle: Planungsbüro
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Bad Düben

In Bad Düben gibt es wieder leise Hoffnungen, dass es doch noch was werden könnte mit dem 4,7 Millionen-Euro-Projekt „Integral Städtebegegnung Dübener Heide“. Integral steht dabei für Interaktiv, Natur, Theater, Erlebnis, Garten, Raum, Abenteuer und lebenslanges Lernen und sieht den Umbau des Geländes rund um die leer stehenden NVA-Wohnblocks zu Abenteuerspielplatz, Theater, Skaterbahn und Jugendklub vor. Außerdem ist die Sanierung von Turnhalle und Sportplatz vorgesehen. Mit diesem ehrgeizigen Projekt hatte sich die Stadt an dem von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks für 2017 aufgelegten Förderprogramm beworben. Obwohl Bad Düben für seinen sehr qualifizierten Vorschlag auch aus Dresden viel Anerkennung bekam, hatte im Frühjahr dann aber doch ein Zittauer Kasernen-Projekt als einziges sächsisches Vorhaben das Rennen gemacht.

Bad Düben hofft aufs Nachrücken

CDU-Fraktionsvorsitzender Gisbert Helbing, der sich auch als Motor des künftigen benachbarten evangelischen Schulzentrums stark für den Umbau der Flächen einsetzt: „Es gibt Anzeichen, dass das Zittauer Projekt nicht alle Voraussetzungen erfüllen kann.“

Ziel von Sachsen sei es daher auf jeden Fall, dass auch bei einem Scheitern der Zittauer das Geld im Freistaat bleibt. Dafür wollen sich jetzt auch noch einmal alle drei Fraktionen des Bad Dübener Stadtrates, die Vertreter im Bundestag haben, über ihre Abgeordneten stark machen. Denn, so das Kalkül, schaffen es die Sachsen, dass das Geld im eigenen Bundesland bleibt, dann hat Bad Düben eine realistische Chance nachzurücken.

Andere Förderungen sind nicht so komfortabel

Für Bad Düben wäre der Komplettumbau des Ostens mit 90-prozentiger Förderung die absolute Vorzugsvariante. Klappt es nicht, muss Bad Düben darauf hoffen, dass es zum Beispiel für den Abriss der Wohnblöcke Fördermittel aus dem Programm der Brachflächenvitalisierung bekommt. „Doch die Förderbedingungen sind natürlich nirgends so gut und umfassend wie bei dem Integral-Projekt“, schätzt Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) ein. Daher werden in Bad Düben jetzt wieder mal viele Daumen gedrückt.

Von Ilka Fischer

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