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Bad Düben Bad Düben plant zwei Shopping-Sonntage
Region Bad Düben Bad Düben plant zwei Shopping-Sonntage
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12:13 27.03.2018
Blick in die Altstädter Straße in Bad Düben (Archivbild). Quelle: Nico Fliegner
Bad Düben

Die Stadt Bad Düben plant in diesem Jahr zwei verkaufsoffene Sonntage – den ersten anlässlich des Stadtfestes am 27. Mai, den zweiten am 2. Dezember zum Weihnachtmarkt. Letzterer findet am ersten Adventswochenende statt. Beim Treffen der Innenstadtinitiative hatten Händler zwar Bedenken angemeldet, weil es gleichzeitig das Adventsglühen an der Obermühle gibt, das viele Besucher anzieht. Zwei Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten in der Stadt würden sich gegenseitig die Gäste wegnehmen.

Weihnachtsmarkt und Adventsglühen

Bei der zeitlichen Planung spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. Das sonst genutzte vierte Advents-Wochenende liegt direkt vor dem 24. Dezember. Ein Abbauen des Marktes sei wegen der Urlaubszeit der Firmen nicht gewährleistet. Klar ist mittlerweile: Das zweite und dritte Wochenende fallen als Ausweichtermine definitiv weg, weil das Ausleihen der Holzhütten wegen Veranstaltungen am Schloss Hohenprießnitz nicht möglich ist. „Wir haben mit Konrad Obermüller nochmal Rücksprache genommen“, so Bürgermeister Astrid Münster (FWG). 2017 wurde das Adventsgeschehen unter dem Motto: Kurstadt-Advent zwischen den Mühlen vereint, der verkaufsoffene Sonntag fand unabhängig davon am vierten Advent statt, fand aber bei widrigen Wetter-Bedingungen nur mäßig Anklang. Bleibt also nur das erste Advents-Wochenende. Es gäbe aber eine neue Idee, wie der Besucher-Strom zwischen dem Advents-Geschehen an den Mühlen und dem Weihnachtsmarkt in der Stadt funktionieren könnte. Näheres wollte sie aber noch nicht verraten.

Gesprächsbedarf wegen Holzhütten

Diskussionsbedarf gibt es offenbar noch wegen der Hütten, die für das Markt-Ambiente sorgen. Seit 2015 leihen die Kurstädter diese aus Hohenprießnitz aus. „Wir sollten uns überlegen, ob wir uns nicht langfristig unabhängig davon machen“, regte CDU-Stadtrat Gisbert Helbing an. Dagegen sprechen fehlende Lagermöglichkeiten. Zudem, so erinnerte Münster, habe es eine gemeinsame Ausschreibung mit Eilenburg zum Kauf von zehn Hütten gegeben. Diese sei wegen der hohen Kosten aufgehoben worden.

Markus Aé (FWG) hatte noch Bedenken angemeldet, ob denn ausreichend Gewerbetreibende das Angebot zur Sonntags-Öffnung annehmen. Wenn nur die Hälfte mitmache, sei das kein Aushängeschild. Die Tage seien mit der Händlerschaft abgesprochen, so Münster. Etwa drei Viertel der Läden mache laut Münster mit.

Von Kathrin Kabelitz

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