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Bad Düben soll sich zur B6 neu erklären

Bad Düben soll sich zur B6 neu erklären

Bad Düben. Die geplante Bundesfernstraße B6 neu, die von Sachsen-Anhalt kommend an Bad Düben vorbei und weiter bis nach Torgau und Polen führen soll, ist in aller Munde.

. Die Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) Bad Düben veranstaltete dazu am Montagabend ein Stadtgespräch, um herauszufinden, wie die Kurstädter über das Vorhaben denken.

Dabei gab es zum Stand der Planungen nicht viel Neues zu vermelden – nur soviel, dass die Stadt vom Freistaat Sachsen aufgefordert wurde, bis zum 21. Mai sogenannte Untersuchungstiefen bezüglich der Fernverkehrsstraße mitzuteilen, die in den Landesentwicklungsplan 2012 einfließen sollen. Dabei geht es um mögliche Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt. „Wir müssen eine Mehrheitsentscheidung finden“, sagte Bürgermeisterin Astrid Münster.

FWG-Stadtrat Uwe Kulawinski hatte Informationen zur B6 neu für einen Vortrag aufbereitet. Den Planungen zufolge soll die Trasse, landläufig auch als Nordharzautobahn bezeichnet, von Bitterfeld-Wolfen über Burgkemnitz, Schlaitz, Rösa und Schwemsal direkt nach Bad Düben führen. Während sich der Landkreis Anhalt-Bitterfeld für die Straße positionierte, lehnen alle betroffenen Ortschaften im Nachbarbundesland die Pläne ab. Gräfenhainichen und Kemberg wiederum wünschten sich eine Anbindung an die Schnellstraße, doch das sehen die Anhalt-Pläne nicht vor. In Sachsen-Anhalt ist von einer vierspurigen Trasse die Rede, in Sachsen spricht man von einer zweispurigen Straße. Aus Kartenmaterial geht hervor, dass die B6 neu im nördlichen Kurgebiet von Bad Düben einfällt, auf die sogenannte Nordtangente und weiter Richtung Osten führt – und zwar hinter der Schrebergartenanlage entlang, dann einen Bogen nach oben schlägt Richtung Lidl, Hüfnermark und weiter nach Görschlitz, Pressel und Torgau. Für beide Ortschaften sind jeweils Umgehungen ausgewiesen, ebenso für Bad Düben. Des Weiteren ist für die Kurstadt eine zweite Muldebrücke vorgesehen. Die B2 soll vor den Stadttoren einen Rechtsbogen machen, über die Mulde führen, am Gewerbegebiet Süd-Ost entlang und dann auf die B6neu aufschließen.

Die Pläne wurden kontrovers diskutiert: Viele sprachen sich für eine Ortsumgehung für Bad Düben aus, um die innerstädtischen Straßen zu entlasten, ohne aber diese abhängig von der B6 neu zu machen.

 

Mehr dazu in der LVZ Delitzsch-Eilenburg am Mittwoch.

 

Nico Fliegner

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