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Bad Düben Bad Düben sucht europaweit nach einem Planer für das neue NaturSportBad
Region Bad Düben Bad Düben sucht europaweit nach einem Planer für das neue NaturSportBad
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08:47 06.07.2016
Das Freibad Hammermühle lebt seit Jahren auch vom ehrenamtlichen Engagement wie hier bei Aufräumaktionen. Quelle: privat
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Bad Düben

Im Freibad Hammermühle herrscht in diesen Tagen – sommerliches Badewetter vorausgesetzt – Hochbetrieb. Doch die größeren Wellen werden derzeit in den Amtsstuben geschlagen. Denn obwohl sich in Sachen NaturSportBad vor dem Ende der Saison 2017 nichts vor Ort tun wird, laufen die Vorbereitungen für diese Investition bereits auf Hochtouren. „Wir bereiten derzeit die Ausschreibung der Planungen vor. Das muss wegen der Größe des Vorhabens europaweit erfolgen“, sagt Baumamtsleiterin Heike Dietzsch. Damit könnten im Herbst die konkreten Planungen beginnen. „Ziel ist es“, so die Bauamtsleiterin weiter, „nach der Badesaison 2017 zu bauen.“ Die Neueröffnung zum Saisonstart 2018 wäre dabei zwar nicht aus dem Blick, sei allerdings sehr ambitioniert.

Bad Düben nutzt Bundesprogramm

Dass die Stadt das Projekt Freibad überhaupt in Angriff nehmen kann, hat sie dem im Vorjahr kurzfristig aufgelegten Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundes und einer überzeugenden Bewerbung zu verdanken. Im Februar 2016 stand fest, dass sich Bad Düben mit 55 weiteren Kommunen unter fast 1000 Bewerbern durchgesetzt hat. In Sachsen erhielten sogar nur drei Projekte die begehrte 90-prozentige Fördermittelzusage. Neben Bad Düben handelt es sich dabei um ein Integrationszentrum in Altenberg, das 3,1 Millionen Euro erhält, und den Jugendclub Meerane, der mit 800 000 Euro gefördert wird.

Zusage über 2,3 Millionen Euro Fördermittel

Bad Düben überzeugte mit der ganzheitlichen Umgestaltung des Freibades in ein ökologisches und barrierefreies NaturSportBad samt Einfügen von bestehenden Jugendprojekten wie „Sport statt Gewalt“ oder „Grünes Klassenzimmer“. Ferner sollen Familiencamps alters- und multikulturübergreifend organisiert werden. Außerdem schrieb Bad Düben die Umstellung der chemischen auf eine biologische Wasseraufbereitung durch einen schilfbepflanzten Bodenfilter ins Konzept.

Damit konnte sich Bad Düben letztendlich die Zusage über 2,3 Millionen Euro sichern. Auch für den Großteil der verbliebenen zehn Prozent Eigenmittel hat die Kommune voraussichtlich eine Lösung gefunden. Im Mai verabschiedeten die Stadträte jedenfalls ihre Wunschliste für das Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“. Die daraus zur Verfügung stehenden 485 000 Euro aus dem Landesetat splitteten die Räte in knapp 300 000 Euro für den geplanten neuen Hort an der Grundschule und in 187 000 Euro für das NaturSportBad. Die endgültige Bestätigung dieser Fördermittel wird im August erwartet.

Von Ilka Fischer

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