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Bad Düben Bad Düben will alte NVA-Gebäude abreißen lassen
Region Bad Düben Bad Düben will alte NVA-Gebäude abreißen lassen
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Bisher ein fragwürdiger Abenteuerspielplatz für Kinder und Jugendliche: das ehemalige Küchengebäude. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

"Wir setzen hier auf die Brachenprogramme von Land und Bund." Damit könnte die Stadt 2016 und 2017 bei einer 90-prozentigen Förderung insgesamt fünf Blöcke, die ehemalige Küche und den Med-Punkt abreißen lassen. Wohnbebauung ist hier später ebenso vorstellbar wie eine Revitalisierung. Die rund 53.000 Quadratmeter, die als gefährlicher Spielplatz genutzt wurden und auf dem Polizei und Ordnungsamt immer wieder Einsätze hatten, kaufte die Stadt im September für 140.000 Euro. Die Immobilie war Anfang der 2000er-Jahre von einer Schweizer Firma bei einer Auktion ersteigert worden. Diese ging allerdings in Konkurs, das darauffolgende Verfahren verlief erfolglos. Die Banken, die Gläubiger der Firma sind, hatten daher einen Immobilienmakler beauftragt, das Grundstück zu veräußern und es in diesem Zuge auch Bad Düben angeboten. Die Stadt griff nach kurzer Überlegung zu, weil es dort seit Jahren Probleme mit der Verkehrssicherungspflicht gibt und die Kommune zudem schlechte Erfahrungen mit dem Gelände des Waldkrankenhauses gemacht hat.

Konkrete Pläne gibt es unterdessen in unmittelbarer Nähe für ein ebenfalls etwa 50.000 Quadratmeter großes Grundstück entlang der Schmiedeberger Straße. Es umfasst das ehemalige Heizhaus der Bundespolizei, welches in Privatbesitz ist, das ehemalige NVA-Klubhaus und die dazwischen liegende alte Turnhalle. Es soll nun als Gewerbegebiet ausgewiesen werden. "Bereits dort ansässige Unternehmen haben Erweiterungsbedarf angemeldet", so die Bürgermeisterin.

Ilka Fischer

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