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Bad Düben Bad Düben will alten Sportplatz aktivieren
Region Bad Düben Bad Düben will alten Sportplatz aktivieren
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08:15 21.03.2018
Blick auf das Sportplatz-Gelände an der Durchwehnaer Straße. Einst fand dort der Schulsport statt. Quelle: Steffen Brost
Bad Düben

Wie weiter in puncto Sportanlagen und Schulsport in Bad Düben? Durch den ab diesem Jahr geplanten Hort-Anbau fallen große Flächen für Heide-Grundschule und Oberschule, insbesondere der Freizeitplatz, der bisher als Schulsportanlage diente, perspektivisch weg. Ein eigenes Leichtathletik-Stadion gibt es in Bad Düben nicht, das Horst-Stahnisch-Stadion ist ein reines Fußballstadion, Laufbahnen und Sprunganlage sind nicht vorhanden. „Wir sind bisher auf die Bundespolizei angewiesen, müssen uns dringend etwas einfallen lassen und eine zentrale Sportanlage für alle Schulen in Bad Düben schaffen“, sagt Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG). Noch bedeutsamer wird all das, weil es mit dem wachsenden Evangelischen Schulzentrum, das im alten Gymnasium in der Durchwehnaer Straße entstehen soll, neuen Bedarf gibt.

Alter Sportplatz soll wieder aktiviert werden

Konkrete Vorstellungen, was getan werden kann, gibt es bereits. Die vorhandene Sportanlage in der Durchwehnaer Straße soll im kommenden Jahr als solche wieder aktiviert werden. Das Gras werde ausgewechselt, eine 400-Meter-Tartanbahn errichtet, ebenso eine Sprung- und Wurfanlage. Erster Nutzer, so machte Münster klar, seien alle Schulen der Stadt. Am Abend und Wochenende soll diese aber auch von Vereinen genutzt werden können, so, wie die benachbarte Halle auch. Für eine zentrale Anlage plus Fußballplatz reiche das Areal allerdings nicht aus.

Düben will sich um Fördergeld bewerben

Kosten wird das Ganze rund 500 000 Euro. Profitieren will die Stadt dabei von der Schulhausbauförderung des Bundes, aus der der Landkreis rund sechs Millionen Euro für eigene Schulen und kreiszugehörigen Gemeinden erhält. Die entsprechende Richtlinie werde für Mai erwartet, Bad Düben werde sich bewerben. Durch die Kombination mit der Turnhalle könnten die Umkleidekabinen von allen genutzt werden, ein Funktionsgebäude sei nicht nötig. Auch die Turnhalle könne weiter genutzt werden, perspektivisch dann auch vom Evangelischen Schulzentrum, mit dem ein Nutzungsvertrag abgeschlossen werde. „Uns ist aber bewusst, dass wir hier nochmal viel Geld reinstecken müssen, was die energetische Sanierung, Prallwand oder den Fußboden betrifft“, so Münster.

Von Kathrin Kabelitz

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