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Bad Düben Bad Düben will gefährliche Straßen entschärfen
Region Bad Düben Bad Düben will gefährliche Straßen entschärfen
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13:49 19.05.2015
Auch dieser Bereich wird als kritisch gesehen: Am Auslauf der Gustav-Adolf-Straße endet der Radweg abrupt, eine sichere Querung ist nicht möglich. Quelle: Privat

Das Anliegen dürfte allen auf der Seele brennen. "Es bestehen diverse Gefahrenstellen für Radfahrer und Fußgänger", begründete Emil Gaber den von seinem Fraktions-Kollegen Werner Wartenburger angeregten Vorschlag. Die Arbeitsgruppe solle gemeinsam mit dem Kriminalpräventiven Rat Vorschläge erarbeiten, die zu einer radfahrerfreundlichen Kurstadt beitragen. Auch interessierte Bürger können sich einbringen, so ist der Wunsch der Initiatoren.

Ecken, an denen es richtig eng und gefährlich wird, hat Bad Düben einige aufzuweisen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, vor drei Jahren kochte das Thema im Stadtrat schon einmal hoch. Danach hatten auch Leser auf Anregung der LVZ zahlreiche Stellen benannt. Viel habe sich seither nicht getan, deshalb hakt die SPD/Bürgerkreis-Fraktion nach. In einer von Stefan Lange und Michael Seidel erarbeiteten Präsentation hat sie Knackpunkte festgehalten. Der Bereich Kurpark zählt dazu: "Es gibt keinen Radweg links der Bitterfelder Straße in Höhe des Kurparks, ebenso keinen Überweg auf der Bundesstraße", so Seidel. Oder im Bereich des Alaunwerks, wo Markierungen für Abbieger in den Stadtteil fehlen. Dort wiederum fehle eine optische Abtrennung des Fußgänger- und Radwegbereiches. Als extrem gefährlich gelte auch das Ende des Radweges an der Hammermühle. Hier gebe es keine Vorfahrtsregelung. Das abrupte Ende des Radweges im Kreuzungsbereich der B 2/B 183 stelle in der Neuhofstraße eine Gefahr dar, vor allem für Radler, die in Richtung Burg/Naturparkhaus fahren.

Ein gutes Dutzend Negativ-Beispiele führten die Antragsteller auf, brachten mit dem markierten Radstreifen in der Sandstraße, den Fahrrad-Bügeln am Heide-Spa oder den Fahrrad-Boxen auf dem Parkplatz Muldebrücke auch positive. "Uns ist bewusst, dass nicht alles einfach zu lösen ist, aber auch, dass wir nicht zu diskutieren brauchen, was nicht geht, sondern was in kleinen Schritten zu klären ist", sagte Gaber. Werner Wartenburger wird die AG leiten. Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie Straßenverkehrsamt müssten als Straßenlastträger hinzugezogen werden, sagte Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG), die ebenso die Mitwirkung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs anregte.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.03.2015
Kathrin Kabelitz

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