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Bad Düben will in Richtung Norden wachsen

Bevölkerung Bad Düben will in Richtung Norden wachsen

Schwerpunkt auf der Suche nach möglichen neuen Wohngebieten in Bad Düben ist der Norden der Stadt. Die will neue Einwohner gewinnen und als Kommune im sogenannten Speckgürtel von der Boom-Town Leipzig etwas vom Bevölkerungszuwachs abbekommen. Den positiven Nebeneffekt kann die Kurstadt aber nur offensiv für sich nutzen, wenn sie Bauland anbietet.

In den Überlegungen spielt der Norden eine große Rolle.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Die Stadt Bad Düben will neue Einwohner gewinnen und als Kommune im sogenannten Speckgürtel von der Boom-Town Leipzig etwas vom Bevölkerungszuwachs abbekommen. Da ist sie nicht die einzige Stadt in der Umgebung. Doch den positiven Nebeneffekt kann sie eben nur dann offensiv für sich nutzen, wenn sie entsprechende Möglichkeiten hat, Bauland anzubieten. Und bei der Suche nach potenziellen Flächen spielt der Norden eine ganz wichtige Rolle.

Die Erschließung neuer Wohngebiete wird immer wieder in der Öffentlichkeit diskutiert. Zuletzt, als die Freien Wähler zum Bürgergespräch einluden. Schließlich ist es die Zahl 10 000, die als Vision in allen Zukunftspapieren der Stadt auftaucht. Derzeit sind es etwa 8000. Problem aber ist: Städtisches Bauland ist rar. Die Südliche Hüfnermark ist bebaut, Lückenbebauungen wie im Blumenviertel oder auf der Hammermühle weitgehend abgeschlossen. Wie aber geht es weiter? Bad Düben müsse von innen nach außen, vom Zentrum in die Randgebiete wachsen, lautet das Credo von Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) und da scheint sie mit den fraktionsübergreifenden Intentionen des Stadtrates eins. „Wir haben uns schon eine relativ feste Meinung gebildet“, bestätigt FWG-Fraktions-Chef Uwe Kulawinski. Im Süden sei die Stadt durch die Mulde begrenzt, in Schnaditz gibt es einige Grundstücke. Fraglich sei aber, ob das eine denkbare Alternative für Interessenten sei. Anhand des Luftbilds der Stadt hatten Verwaltung und Räte die Situation analysiert. Das nördliche Gebiet sei demnach stadtnah, relativ nah an den Versorgungs- und Kindereinrichtungen, an Schulen und Verkehrswegen. Durchwehnaer Straße, als Erweiterung der Südlichen Hüfnermark, und Schmiedeberger Straße, zwischen Am Schalm und dem ehemaligen Mafah-Gelände – dort soll es hingehen. Ohne, dass neue Wohngebiete auf der Hammermühle oder im Alaunwerk erschlossen werden, in Wälder oder Naturschutzgebiete eingegriffen werden müsse. Dies sei die einzige reale Chance, wie die Stadt wachsen könne.

Im Zusammenhang mit der Wohngebiets-Suche ist auch die Diskussion um die Ortsumfahrung Bad Düben zu sehen, die im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes im vordringlichen Bedarf steht. Die Stadt bevorzugt eine Variante, bei der der Verkehr über die Nordtangente über Schmiedeberger Straße an der Bundespolizei vorbei, an Beton- und Recycling vorbei in Richtung B 183/Torgauer Straße abgeleitet wird.

Noch sind Überlegungen und Diskussionen zu den Wohngebieten voll im Gang. Münster nannte als weitere Schritte anstehende Änderungen des Flächennutzungsplanes, Erstellen von Bauleitplänen, Verhandlungen mit Eigentümern. Im Herbst soll es dazu weitere konkrete Aussagen geben.

Von Kathrin Kabelitz

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