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Bad Dübener Bootsanleger nimmt Form an

Muldeufer Bad Dübener Bootsanleger nimmt Form an

Seit einigen Tagen bietet sich die Muldebrücke in Bad Düben als Baustellenausguck an. Denn wenige Meter stromaufwärts wird mit schwerer Technik eine Spundwand aus Eisen in den Boden am Bad Dübener Muldeufer getrieben.

Die Bauarbeiten am neuen Bad Dübener Bootsanleger an der Mulde haben begonnen.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. "Der Spundkasten ist mittlerweile gesetzt", berichtet Bauleiter Alexander Wende von Bau- und Haustechnik Bad Düben. Dessen Wände würden aber, so erklärt er weiter, in der nächsten Zeit noch tiefer ins Erdreich geschlagen und am Ende nicht mehr zu sehen sein.

In diesen Tagen erfolgt zudem der Baugrundaushub für den eigentlichen Anleger. "Wenn das Wetter weiter so mitspielt, sollte es keine Verzögerung geben", schätzte der Bauleiter auch mit Blick auf den veranschlagten Fertigstellungstermin Ende Januar ein. Über 20 Stufen sollen künftig von der Böschung in die Mulde führen und Paddlern wie Schlauchbootfahrern gefahrloses und geordnetes Anlegen sowie Ein- und Aussteigen ermöglichen.

Die Treppenstufen, die im Regelfall oberhalb der Wasserlinie liegen, so informierte Bad Dübens Bauamtsleiterin Heike Dietzsch, werden in der Mitte durch Rasen unterbrochen, unterhalb der Wasserlinie werden die Stufen aus Sicherheitsgründen durchgehend gebaut. Die reinen Baukosten für den Bootsanleger belaufen sich auf rund 90.000 Euro, die die Stadt zu 80 Prozent gefördert bekommt.

Der Bootsanleger Bad Düben, der damit ab der nächsten Saison genutzt werden kann, spielt eine wichtige Rolle im Wassertourismus auf der Mulde. Er ist zugleich ein wichtiger Bestandteil des Kurortentwicklungskonzeptes. Wie bekannt, bewirbt sich Bad Düben derzeit erneut um den Kurstadtstatus. Dabei kommt auch dem Anleger eine erhebliche Bedeutung zu. Allerdings werden die Gäste via Mulde immer erst ab Mitte Juli direkt in der Kurstadt ankern können. Denn die Mulde darf zwischen Eilenburg und Bad Düben und damit dort, wo sie eben nicht nur für den Menschen am schönsten ist, aus Vogelschutzgründen immer erst ab dem 16. Juli befahren werden. Einsteigen in Bad Düben und gen Pouch mit dem Schlauchboot trudeln oder mit dem Kanu paddeln, ist dagegen ganzjährig möglich.

Ilka Fischer und Steffen Brost

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