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Bad Dübener Bundespolizisten „befreien“ Tierschützer

Einsatz in Brandenburg Bad Dübener Bundespolizisten „befreien“ Tierschützer

Hilfe für die Kollegen in Brandenburg leisteten jetzt Beamte der Bundespolizeiabteilung Bad Düben. Nachdem Tierschutzaktivisten die Zufahrten eines Geflügelschlachtbetriebes in Niederlehme ( Landkreis Dahme-Spreewald) blockiert hatten, wurden auch die Bad Dübener Spezialisten alarmiert.

So hatten sich die Tierschützer in den Fässern festgekettet.
 

Quelle: Bundespolizei

Bad Düben/Niederlehme.  Zu einem ungewöhnlichen Einsatz mussten jetzt Beamte der Bundespolizeiabteilung Bad Düben ausrücken: Tierschutzaktivisten hatten die Zufahrten eines Geflügelschlachtbetriebes in Niederlehme (Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald) blockiert. Die Tore wurden unter anderem mit betongefüllten Fässern, an denen sich vier Personen festgekettet hatten, verstellt. Mit der Blockade des Lastwagen-Verkehres demonstrierten die etwa 40 Aktivisten gegen Massentierhaltung und den Ausbau des Schlachtbetriebes.

Alarmiert wurden die Bad Dübener Spezialisten für „Technische Maßnahmen für Öffnen und Lösen“. So bestand dann auch ihre Aufgabe im Lösen der Personen von den Plastikfässern. Diese waren im äußeren Bereich mit Beton ausgegossen, im Inneren mit Sand, Glas, PE-Rohr und Winkeln bestückt. Die Personen hatten sich mit Gipsbinden, eingelassenen Schrauben, Ketten und Schlössern an einem Bewehrungsstahl befestigt. Zusätzlich waren in den Fässern Fahrrad- und Bettteile verbaut, um die Arbeit der Spezialisten zu erschweren. Die Personen steckten also mit Hand und Arm im Fass fest und konnten sich – zumindest nach eigener Aussage – auch selbst nicht mehr befreien.

Stück für Stück wurden die Fässer zerlegt und die Personen aus der Zwangslage, in die sie sich selbst gebracht hatten, befreit. Der Einsatz erfolgte teilweise mit schwerem Gerät. So nah am Menschen sei dies nicht ungefährlich, teilte die Bundespolizei mit. Zum Schutz der Tierrechtsaktivisten seien diese mit Schutzbrillen, Gehörschutz sowie einem Mundschutz ausgestattet worden. Bei der Arbeit mit Maschinen erfolgte zusätzlich eine Abdeckung.

Der Einsatz von Spezialkräften der Polizei sei in Situationen wie diesen – und ähnlichen wie beispielsweise der Blockade von Castor-Transporten – unabdingbar, weil zu derartiger Blockadebeseitigung Privatfirmen nicht herangezogen werden können, so die Bundespolizei.

Von bp

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