Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bad Düben Bad Dübener Feuerwehr-Kameraden rückten 2016 zu 64 Einsätzen aus
Region Bad Düben Bad Dübener Feuerwehr-Kameraden rückten 2016 zu 64 Einsätzen aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 06.03.2017
Erich Heßler, Roland Tönjes, Siegfried Kübler und Heinz Seiboth (von links) wurden für 50 beziehungsweise 60 Jahre bei der Feuerwehr geehrt. Quelle: Foto: Steffen Brost
Anzeige
Bad Düben

Zahlreiche Kameraden und Gäste konnte Bad Dübens Wehrleiter Matthias Eichler bei der Feuerwehr-Jahresversammlung am Freitagabend im Gerätehaus begrüßen. Darunter die Bürgermeisterin der Kurstadt, Astrid Münster, und der stellvertretende Kreisbrandmeister Kay Kunath. Der Wehrleiter blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Als positiv wertete er, dass endlich die digitale Funktechnik eingezogen ist und dadurch eine wesentliche Erleichterung bei den Einsätzen zu spüren ist. Lobende Worte gab es auch in Richtung Nachwuchs. „Vor allem junge Menschen für unsere Arbeit zu begeistern, war in der Vergangenheit nicht immer einfach. Dank unserer mittlerweile sehr fleißigen Nachwuchsarbeit durch die Jugendwarte der drei Ortsteile konnte in unserer Jugendfeuerwehr ein deutliches Plus verzeichnet werden. Denn mittlerweile gibt es hier 53 Mädchen und Jungen, die regelmäßig zu uns kommen“, lobte Eichler. Aktuell stehen in den Reihen der Bad Dübener Feuerwehr einschließlich der Ortsteile Schnaditz und Tiefensee 92 Kameraden, davon zwölf Frauen, zur Verfügung. In der Alters- und Ehrenabteilung kommen noch einmal 45 Kameraden dazu.

Eichler zählte zahlreiche Veranstaltungen aus dem Jahre 2016 auf. Darunter einen Tag der offenen Tür, den Probebetrieb am Bootsanleger, Stadtfest und die vielen Besuche von Kindergruppen im Gerätehaus. Im vergangenen Jahre rückten die Bad Dübener Kameraden zu insgesamt 64 Einsätzen aus. In Schnaditz waren es elf und in Tiefensee 23 Alarmierungen zu Unfällen, Bränden und technischen Hilfeleistungen. Aber es gab auch 16 Fehlalarmierungen. Einen besonderen Einsatz erlebten die Tiefenseer Feuerwehrleute, als sie bei einem Einsatz 30 Schafe am Muldeufer in Sicherheit brachten.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen und Beförderungen. Heinz Seiboth erhielt für sein 60. Dienstjubiläum das Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Delitzsch. Die Kameraden Siegfried Kübler, Roland Tönjes und Erich Heßler wurden für ihr 50. Dienstjubiläum ausgezeichnet. Die höchste Beförderung des Abends erhielt Bad Dübens Stadtteilwehrleiter Christian Noack. Er wurde vom Hauptlöschmeister zum Brandmeister befördert.

Auch Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster dankte in einer kurzen Ansprache den Kameraden und hatte für die nächsten Jahre ein paar Geschenke dabei. So sollen schrittweise ein neuer Spreizer für technische Hilfeleistungen, ein Feuerwehrboot und ein neues Löschfahrzeug als Ersatz angeschafft werden.

Von Steffen Brost

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit Ende 2015 läuft die von Claudia Müller von der Dübener Firma K-Media und Texterin Dana Ulbricht entwickelte Marketing-Kampagne, werden Produkte mit witzigen Slogans angeboten. Bei Gästen und Einheimischen kommt die Angebotspalette gut an, die jetzt dank neuer Produkte noch größer geworden ist.

04.03.2017

Die Schäden am Bad Dübener Landschaftsmuseum sind offenbar gravierender als bisher angenommen. Zur Zeit werden auf dem Gelände Bohrungen durchgeführt, die klären sollen, wie und in welchem Umfang die geplante Sanierung des Hanges vonstatten gehen soll.

03.03.2017

Wie weiter mit der Schloss-Sanierung in Schnaditz? Die Stadt Bad Düben hatte zuletzt beklagt, dass die Investoren bislang keinen Nachweis über ihre Investitionsverpflichtung in Höhe von 3,2 Millionen Euro vorlegten. Das bezeichnete die Sprecherin der Investorengruppe als „völlig aus der Luft gegriffen“. Mitte März soll es jetzt ein Krisentreffen geben.

26.04.2018
Anzeige