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Bad Dübener Heimatverein gibt es seit 25 Jahren

Jubiläum Bad Dübener Heimatverein gibt es seit 25 Jahren

Bad Dübens Heimatverein gibt es seit 25 Jahren. Grund genug, zurückzublicken – auf Geschaffenes wie auch schwierige Zeiten.

Die Gründungsmitglieder des Heimatvereins Klaus Schmeil, Fritz Tiegel, Hans Funk, Karl Klingenberger, Otto Koltermann, Wolfgang Apitzsch mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins Rudolf Scheeren (von links)

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Sekt zum 25. Jubiläum gab es jetzt für die Mitglieder des Bad Dübener Heimatvereins. Die Silberhochzeit wurde im Stammlokal „Hotel National“ jetzt gebührend gefeiert und begossen. Vereinsvorsitzender Rudolf Scheeren blickte gemeinsam mit Vize-Chef Wolfgang Apitzsch und Schriftführerin Margarete Rau auf 25 spannende und interessante Jahre zurück.

Viele der heute 40 aktiven Vereinsmitglieder kamen zum runden Geburtstag. Darunter auch Klaus Schmeil, der viele Jahre im Landschaftsmuseum Regie führte. „Diesen besonderen Anlass wollen wir im kleinen Rahmen gebührend begehen. Ich freue mich, dass heute auch viele unserer Gründungsmitglieder erschienen sind“, begrüßte Scheeren.

1992 ging es los

Am 2.Oktober 1992 gründeten 21 Mitglieder den Verein. Lutz Fritzsche war der erste Vorsitzende. Doch schon nach fünf Monaten übernahm Bernd Enge den Vorsitz. Bis 2009 führte der Bad Dübener den Verein, bis er viel zu früh verstarb. In der Übergangszeit lotste der Bad Dübener Ehrenbürger Wolfgang Apitzsch die Geschicke des Vereins, bis 2013 Rudolf Scheeren den Vorsitz übernahm. „Wir hatten schwierige Zeiten und ich bin stolz, dass wir sie gut umschifft haben. Nach 25 Jahren darf man sich getrost die Frage stellen, haben wir unser Leitmotiv erfüllt? Was ist offen geblieben, was können wir noch besser machen?“, resümierte Apitzsch.

Es gibt vieleArbeitsgruppen

In zahlreichen Arbeitsgruppen ist das Vereinsleben im Heimatverein aufgegliedert. Aufgabe des Vereins ist die Förderung des Heimatgedankens, die Pflege und Erhaltung der Kulturgüter der Stadt Bad Düben, insbesondere in den Bereichen Heimatgeschichte, Heimatmuseum mit Bergschiffmühle, Kulturpflege, Bodendenkmal- und Denkmalschutz, Natur- und Umweltschutz und Pflege besonderen Brauchtums. „Viele unserer Mitglieder bringen sich ein. Otto Koltermann beispielsweise. Er zog viele Jahre mit Kamera durch die Stadt und verfolgte jede Veränderung. Das Ergebnis sind über 500 Diavorträge, die er in Reha-Klinik und Vortragsräumen der Stadt hielt. Auch Hans Funk mit seinen heimatgeschichtlichen Referaten oder die Männer von der Bergschiffmühle. Ich könnte noch viele weitere Beispiel nennen“, so Apitzsch.

Von Stadtführungen bis Kommunalpolitik

Eine der ersten Aktivitäten des Heimatvereins war die Klärung der Eigentumsfrage des Burggeländes. Der Heimatverein gab viele Hinweise und begleitete kritisch die Restauration der Burg und die Neugestaltung des Museums. Auch der Denkmalpfad ist ein Ergebnis der erfolgreichen Vereinsarbeit. Die Herren mit ihren Fracks und schwarzen Zylindern vom Verschönerungsvereins prägten bei wichtigen gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen das Stadtbild. „Aber auch aktuelle kommunalpolitische Probleme beschäftigen uns natürlich auch. Ob Kurortentwicklungsausschuss oder kriminalpräventiver Rat, unsere Meinung oder unser Standpunkt ist gefragt und trägt bei manchen Stadtratsbeschlüssen nicht unwesentlich zur Urteilsfindung bei. Bestes Beispiel ist unser alljährlich stattfindendes Bürgermeistergespräch“, sagte Apitzsch

Man könnte die Liste der erfolgreichen Arbeit im Verein noch lange fortsetzen, denn auch die Stadtführungen, zahlreiche Broschüren, die Beschilderung von historischen Gebäuden, die regelmäßigen Tauschbörsen, Holzhackerbälle und vieles mehr geht auf die Arbeit des Heimatvereins zurück. All das wusste auch Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) zu würdigen. „Sie gehen immer mit wachsamen Augen durch unserer Stadt. Wenn wir sie nicht gehabt hätten wäre bis heute so einiges liegengeblieben“, bedankte sich Münster.

Von Steffen Brost

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