Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bad Düben Bad Dübener Wohnungsgenossenschaft Heideland investiert 750 000 Euro
Region Bad Düben Bad Dübener Wohnungsgenossenschaft Heideland investiert 750 000 Euro
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:16 19.05.2015
An diesem Haus im Heidering 6/7 sollen in den nächsten Wochen Balkone angebaut werden. Die Vorbereitungen werden zur Zeit getroffen. Quelle: Steffen Brost

Die drei Vorstandmitglieder Karin Meier, Birgitt Knötzsch und Horst Nehring sind die Chefs von 331 Wohnungen. Während die beiden Frauen das Unternehmen vom Büro aus managen, ist Nehring der Mann für alle Fälle und täglich als Hausmeister in den Gebäuden und Wohnungen unterwegs.

Seit 57 Jahren ist das Unternehmen in der Kurstadt am Markt. Zum Eigentum gehören Wohnungen im Heidering, Windmühlenweg, in der Schmiedeberger Straße und Hüfnermark. Aktuell besteht ein Leerstand von drei Prozent. Das sind gerade mal zehn Wohnungen. Ein Durchschnitt, der sich im Vergleich zu anderen durchaus sehen lassen kann. Im vergangenen Jahr steckte das Wohnungsunternehmen 721 000 Euro in die Instandhaltung und Modernisierung seiner Wohnanlagen. Den größten Anteil davon gab der Vorstand für Wärmedämmung und Balkonanbau im Heidering 10 bis 13 aus. "Vor einigen Jahren haben wir damit begonnen, den Standard im Heidering schrittweise zu erhöhen. Deshalb lassen wir an die Häuser nach und nach Balkone anbauen. Die Mieter freuen sich auf die Veränderungen, die sich mit nur 20 Euro auf die Miete niederschlägt, obwohl ein Balkon immerhin 5000 Euro kostet. 2013 haben wir dafür rund 180 000 Euro ausgegeben", so Meier.

Investiert wurde auch in der Schmiedeberger Straße. Dort wurde die Elektrik in den Treppenhäusern erneuert, außerdem wurden Feuerschutztüren im Kellerbereich eingebaut und anschließend erhielt das Treppenhaus eine Sanierung. "Ein Teil der Gelder floss aber auch in die Wohnungen, die bei Mieterwechsel grundlegend auf Vordermann gebracht wurden. Wir haben Mieter, die teils 40 Jahre in den Wohnungen gelebt haben. Deshalb wird hier immer eine Komplettsanierung durchgeführt. Da kommen sämtliche Fließen im Bad ab und auch alle Armaturen, Toilettenbecken und Wannen. Die Modernisierung kostet im Schnitt um die 15 000 Euro. Insgesamt zehn solcher Maßnahmen hatten wir im vergangenen Jahr", rechnete Knötzsch vor. Dabei verlassen die meisten die Wohnungen meist in akzeptablem Zustand. Mit Vermüllung oder messiehaften Zuständen hatte die Genossenschaft bisher nicht zu kämpfen.

Im Investitionsplan für dieses Jahr stehen 575 000 Euro. Davon soll unter anderem eine große Balkonsanierung im Wohngebiet Hüfnermark begonnen werden. Die dortigen Anbauten sind bereits in die Jahre gekommen und stammen noch aus DDR-Zeiten, als der Plattenbau das Maß aller Dinge war. "Bei 30  Wohnungen werden wir die Balkone sanieren. Fast alles wird neu. Nur die Seitenwände bleiben stehen", kündigte Meier an. Zudem sollen im Heidering 6 und 7 weitere Balkone angebaut und die Außentreppen saniert werden.

Für Wohnungssanierungen bei Mieterwechsel stehen in diesen Jahr rund 180 000 Euro im Finanzplan. "Wir wollen so weiter an der Modernisierung unserer Häuser und Wohnungen arbeiten und den Lebensstandard unserer Mieter verbessern", versprach Meier.

Gemeinsam wollen Vorstand und Mieter am 10. Mai wieder ihr traditionelles Frühlingsfest im Heidering feiern. Wie Birgitt Knötzsch ankündigte, erwartet die Mieter nicht nur Leckeres vom Grill oder aus dem Fass sondern auch Musik und ein paar Blumen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.04.2014
bro

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einmal Chef spielen. Diese Chance hatten Auszubildende jetzt im Heide Spa. Seit vier Jahren organisiert das Haus einen Tag der Auszubildenden. Im Küchen- und Servicebereich tanzen dann sämtliche Mitarbeiter nach der Pfeife der Jungspunde.

19.05.2015

Der seit Jahren verwahrloste Zustand des ehemaligen Waldkrankenhaus-Areals im Stadtteil Hammermühle in Bad Düben sorgt mittlerweile für erheblichen Unmut. Nach einem jüngsten LVZ-Bericht wurde jetzt die Forderung laut, eine Ersatzvornahme vorzunehmen, sprich die alten Klinik-Ruinen von kommunaler Seite abzureißen und die Kosten dem Eigentümer in Rechnung zu stellen.

19.05.2015

Theoretisch könnten die Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus/Bürgerhaus in Schnaditz beginnen. Die Stadtverwaltung und das Bad Dübener Ingenieurbüro Paak haben die Planungen zu Ende gebracht, mussten zuletzt Änderungen vornehmen, weil die Unfallkasse die ursprünglichen Pläne beanstandet hatte.

19.05.2015
Anzeige