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Bad Dübener Wohnungsgenossenschaft „Heideland“ investiert halbe Million Euro

Modernisierung Bad Dübener Wohnungsgenossenschaft „Heideland“ investiert halbe Million Euro

Im vorigen Jahr haben die Mieter der Wohnungsgenossenschaft „Heideland“ in Bad Düben neue Balkone bekommen, im Investitionsplan für 2016 stehen 500 000 Euro für neue Heizungstechnik. Diesmal sollen allerdings „kleinere Brötchen“ gebacken werden.

An diesen Wohnhäusern im Heidering wurden die letzten Balkone angebaut. Jetzt sind alle Wohnungseinheiten modernisiert.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Im Investitionsplan der Wohnungsgenossenschaft „Heideland“ in Bad Düben stehen in diesem Jahr 500 000 Euro. Deutlich weniger als noch vor einem Jahr. „Das hat seinen Grund“, sagt Birgitt Knötzsch vom Vorstand. „2015 haben wir rund eine Million in die Hand genommen. Davon wurden die restlichen Balkone im Heidering gebaut. Somit sind jetzt alle 104 Wohnungen in diesem Gebiet mit schicken Balkonen versehen. Die Maßnahme hat 2006 begonnen. Jetzt sind wir mit allem durch.“

Des Weiteren wurden im Heidering auch neue Parkflächen an den Giebeln geschaffen, eine Kellertreppensanierung fand statt einschließlich der Erneuerung der Regenwasserleitung und Pflasterarbeiten an den Fußwegen im Windmühlenweg 22. Auch der Bau eines neuen Parkplatzes in der Schmiedeberger Straße 23/25 wurde realisiert und die Genossenschaft schaffte 27 Fahrradboxen an, schuf die dafür notwendigen Stellplätze vor den Wohnhäusern. „Die Fahrradboxen sind Minigaragen, wo ein bis zwei Räder reinpassen. Die kommen vor allem bei unseren älteren Mietern gut an. Fahrräder müssen nicht mehr mühsam in die Keller geschleppt werden. Einige nutzen sie auch als Unterstellmöglichkeit für ihre Rollatoren. Für die Zukunft sind weitere Fahrradboxen in Planung. Je nachdem wie es unsere Mieter wünschen“, ergänzt Horst Nehring.

In diesem Jahr will das Unternehmen finanziell kleinere Brötchen backen. „Die größte Baumaßnahme erwartet uns im Windmühlenweg 22. Hier sollen für rund 200 000 Euro die Gasthermen aus den einzelnen Wohnungen verschwinden. Wir bauen im Keller eine Zentralheizung, sprich einen Brennwertkessel ein, der künftig alle Wohnungen beheizt. Nach der Winterpause soll der Umbau beginnen“, erzählt Knötzsch. Weiterhin sollen im Wohngebiet Hüfnermark 5 die Elektrostränge und die Treppenhäuser saniert werden. Die gleichen Bauarbeiten sind im Heidering 6/7 geplant. „Da uns unsere Mieter am Herzen liegen, wollen wir auch in Zukunft schrittweise an der Modernisierung unseres Bestandes arbeiten und den Lebensstandard dadurch weiter verbessern. Deswegen wird meist nach Auszug eines Mieters die Wohnung auf modernen Stand gebracht“, so Knötzsch.

Probleme mit Flüchtlingen habe das Unternehmen nicht. Gerademal eine syrische Familie lebt in einer Genossenschaftswohnung. „Sie zahlen ihre Miete von Beginn an selbst und sind genauso anerkannt wir unsere anderen Wohnungsnutzer“, weiß Birgitt Knötzsch.

Während im nächsten Jahr das 60-jährige Gründungsjubiläum wartet, gibt es in dieses Jahr Ende April das traditionelle Frühlingsfest. Gemeinsam wollen Vorstand und Mieter im Heidering feiern. Wie der Vorstand schon jetzt ankündigte, erwartet die Mieter nicht nur Leckeres vom Grill und aus dem Fass, sondern auch Musik. Und für alle Mieter gibt es Blumen.

Das Wohnungsunternehmen wird von den drei Vorstandsmitgliedern Birgitt Knötzsch, Karin Meier und Horst Nehring geleitet. Während die beiden Frauen das Unternehmen vom Büro aus managen, ist Nehring täglich als Hausmeister in den Gebäuden und Wohnungen unterwegs. Seit 59 Jahren ist das Unternehmen in der Stadt. Zum Eigentum gehören 330 Wohnungseinheiten im Heidering und Windmühlenweg, aber auch Häuser in der Schmiedeberger Straße und in der Hüfnermark. Aktuell besteht ein Leerstand von zehn Wohnungen. Das sind gerade mal drei Prozent.

Von Steffen Brost

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