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Bad Dübens Bürgermeisterin schockiert: Burgbergsanierung wird deutlich teurer

Hiobsbotschaft Bad Dübens Bürgermeisterin schockiert: Burgbergsanierung wird deutlich teurer

Kurz vor dem scharfen Start der Sicherungs-Arbeiten am Bad Dübener Burgberg erschüttert eine neue Hiobsbotschaft das Projekt. Grund sind erhebliche Mehrkosten. Bürgermeisterin Astrid Münster spricht von einem „Schock“.

Die Sanierung des Bad Dübener Amtshauses und Burgberges wird erheblich teurer.

Quelle: Wolfgang Sens

Bad Düben. Eigentlich gab es in den vergangenen Monaten in puncto Bad Dübener Burgberg schon genug schlechte Nachrichten. Nun folgt der nächste Hammer: Sicherung und Sanierung, die im November starten, werden noch teurer. Von rund 600 000 Euro Mehrkosten ist derzeit die Rede. „Das ist schon ein Schock“, musste Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) nach einer intensiven Beratung mit Statikern und Geologen jetzt konstatieren. Die Erkundungen der Experten haben in den letzten Wochen nach und nach zutage gefördert, dass die Probleme auf dem Gelände gravierender sind als angenommen. „Es müssen nicht nur die Außenwände an bestimmten Seiten mit Zement-Injektionen unterfüttert, sondern auch die tragenden Wände innerhalb des Hauses abgestützt werden“, so Münster. Damit das Haus in sich stabil bleibt, müssen in jeder Etage die Fußböden aufgenommen und ausgebaut werden, dann werden die Balken statisch so ausgestaltet, dass sie eine Platte ergeben. So die vereinfachte Kurzform eines schwierigen Prozesses, der bis Ende des ersten Quartals abgeschlossen werden soll. Danach geht es im Inneren des Haues weiter.

Finanzierung muss geklärt werden

Geklärt werden muss jetzt die Finanzierung. Sicher sind bisher nur die 720 000 Euro, die aus dem Hochwasserfonds bezahlt werden, weil Düben nachweisen konnte, dass der Schaden eine Folge des Hochwassers 2013 ist. Weiteres muss die Bürgermeisterin nun mit dem Aufbaustab des Landratsamtes Nordsachsen und dem Fördermittelgeber in Dresden absprechen. Dort wird sich zeigen, ob Mittel und vor allem in welcher Höhe vorhanden sind und ob davon der benötigte Betrag nach Bad Düben geleitet werden kann.

Zeitplan steht noch

Der avisierte Zeitplan steht offenbar weiter. Vor Ostern 2019 ist mit einer Wiedereröffnung des seit August geschlossenen Landschaftsmuseums nicht zu rechnen. Ebenso wenig damit, dass die Arbeiten zu diesem Zeitpunkt komplett abgeschlossen sind. Das Konzept für die Neugestaltung der Räume liegt weitgehend vor, so Münster, wird zunächst mit den Stadtrats-Gremien beraten.

Von Kathrin Kabelitz

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