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Bad Düben Bad Dübens Rad-Arbeitsgemeinschaft drängt auf sichere Wege
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Bad Dübens Rad-AG drängt auf sichere Wege. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Bad Düben

 "Wir haben die Impulse gegeben, die Stadt hat sie aufgenommen", sagt Stadtrat Michael Seidel (SPD). Gemeint sind damit dringend notwendige Veränderungen, die Fußgängern und Radfahrern ein gefahrloses Nutzen der Wege ermöglichen. Seidel und dessen Fraktions-Kollege Stefan Lange hatten im April in einer Präsentation vor dem Stadtrat Knackpunkte zusammengetragen. Interne Treffen, Beratungen mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) und dem Landratsamt sowie eine Vor-Ort-Besichtigung folgten. Für rund 35 Projekte wurden anschließend die Zuständigkeiten geklärt.

Jetzt liegen Ergebnisse vor, die allerdings mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden müssen. Gefragt sind dabei mehrere Partner. Das, was die Stadt selbst realisieren kann, soll in zwei oder drei Jahresscheiben passieren. Bauamtsleiterin Heike Dietzsch steckt derzeit den Kostenrahmen ab. "Natürlich wäre es uns lieber, wenn alles sofort gemacht werden kann", so Seidel. Mit dem zeitlich versetzten Prozedere aber könne man auch leben. Wie berichtet, zählen Rad- und Fußwegverlängerungen beziehungsweise Lückenschluss wie in der Gustav-Adolf-Straße, Bitterfelder Straße/Abzweig Alaunwerk, Ampelkreuzung Bitterfelder Straße/Friedhofsstraße dazu. Für Bundesstraßen wiederum ist das LASuV zuständig. Die Leipziger Behörde werde beispielsweise prüfen, ob eine durchgängige Tempo-70-Regelung auf der B 2 Richtung Wittenberg am Ortsteil Hammermühle möglich ist.

Mitte Dezember will sich der Stadtrat über Eckpunkte des neuen Haushaltes verständigen, dann wollen SPD und Bürgerkreis das Thema Rad- und Fußwege auf die Agenda setzen. "Wir werden unseren Abschlussbericht geben", so Seidel. Schon jetzt ist klar, dass SPD und Bürgerkreis das Thema nicht loslassen wird. "Unsere Fraktion wird in Zukunft genau hinschauen, ob die Maßnahmen umgesetzt werden."

Kathrin Kabelitz

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