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Bad Dübens Stadtteile: Das große Zittern vor dem Wasser

Bad Dübens Stadtteile: Das große Zittern vor dem Wasser

Schnaditz/Tiefensee/Wellaune. In Schnaditz und Tiefensee haben die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr am Dienstag noch vereinzelt Häuser und verschiedene Bereiche gesichert.

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Fred Vogelweider von der Feuerwehr Schnaditz bespricht mit Polizei-Einsatzleiter Klaus Kabelitz (links) und Ralf Weigelt gestern Morgen die Lage.

Quelle: Nico Fliegner

Ebenso sind die Deiche regelmäßig kontrolliert worden. Tiefensees Ortsvorsteher Klaus Pätz lobte gegenüber der LVZ das Zusammenspiel der Helfer. Am Vormittag erreichte die Einwohner der drei Stadtteile die Nachricht, dass das Wasser einen Damm zwischen Glaucha und Bad Düben überströmt. Es floss zu diesem Zeitpunkt bereits über die Felder in Richtung Bundesstraße 2, wo es gegen Mittag über die Straße lief. Der Krisenstab in Bad Düben rechnete zu diesem Zeitpunkt damit, dass es die Dörfer Schnaditz und Tiefensee im Laufe des Tages erreichen wird. Wann und in welchem Ausmaß konnte nicht gesagt werden. Auch für Teile von Wellaune, die tiefer liegen, bestand Gefahr.

Die Bundesstraße 2 zwischen Bad Düben und Wellaune wurde am Vormittag komplett gesperrt. Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) rechnet indes nicht damit, dass die Trasse in den nächsten Tagen für den Verkehr wieder freigegeben werden kann. Unterdessen soll die Muldebrücke wieder geöffnet werden - allerdings nur bis zum Ende der Landungsbrücken, da eine Weiterfahrt nach Wellaune respektive Schnaditz ohnehin nicht möglich ist.

Dienstag Abend gegen 17.30 Uhr dann verhaltene Entwarnung: Das Wasser aus Glaucha strömt zwar weiter, aber nunmehr überwiegend in Richtung Nord-Osten, also Nähe Muldebrücke. Die Stadtteile seien nach Angaben von Bürgermeisterin Münster derweil mit Druckwasser-Problemen konfrontiert. Das konnte Tiefensees Feuerwehr-Chef Tino Borisch bestätigen. "Gräben und Felder laufen voll, Häuser sind noch trocken. Aber die Gefahr ist noch nicht abgewendet", sagte er. "Was die Nacht bringt, weiß niemand." Über 40 Schnaditzer wollten ihr Dorf nicht verlassen. Auch die Tiefenseer sind geblieben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2013

Nico Fliegner

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