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Bad Düben Bad Dübens älteste Dame ist wieder da
Region Bad Düben Bad Dübens älteste Dame ist wieder da
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11:00 15.04.2017
Steinmetz Hagen Penk und Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster beim Einsetzen der Zeitkapsel in das Denkmal. Quelle: Steffen Brost
Bad Düben

Die Germania ist wieder da. Rechtzeitig vor Ostern steht das Denkmal wieder am angestammten Platz im Bad Dübener Kurpark. Es wurde für rund 34 000 Euro umfangreich repariert und restauriert.

In der Metallrestaurationsfirma von Frank Hempel und Uwe Ostmann in Wilsdruff bei Dresden wurde die Germania in den vergangenen Monaten mit einem innenliegenden Edelstahlgerüst versehen. Damit konnten die durch den Zahn der Zeit bedingten kleineren Brüche am Zinkguss der rund 120 Jahre alten Dame beseitigt werden. Außerdem wurde das kleine Schild mit Schwert wieder an seiner alter Stelle platziert. Unbekannte hatten es vor einiger Zeit mutwillig abgeschlagen und im angrenzenden Gebüsch zurückgelassen. „Das Edelstahlgestell bringt der Figur jetzt mehr Stabilität. So einfach lässt sie sich jetzt nicht mehr zerstören“, erklärte Ostmann. Während der „Kur“ in Wilsdruff kümmerte Steinmetz Hagen Penk aus Pouch um den Sockel und das Fundament der Statue. Denn am Sockel drang durch das Gefälle immer wieder Regenwasser in den Stein ein. „Wir haben die Granitplatten neu gesetzt und den Sockel aus Sandstein komplett neu gemacht“, so Penk.

Die Stadt muss nicht die gesamten Kosten der Sanierung tragen. Immerhin fließen vom Denkmalschutz etwa 12 000 Euro in die städtische Kasse zurück. Außerdem versenkten Steinmetz Hagen Penk und Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) eine Zeitkapsel im Denkmal. Darin befinden sich unter anderen Unterlagen vom Denkmalschutz aus dem Jahr 2005.

Die Germania wurde von ehemaligen Bürgern der Stadt aus Liebe zu ihrer Heimat anlässlich des 50-jährigen Parkjubiläums am 12. Juli 1896 gestiftet. Sie wurde auf Initiative des Rotary-Clubs Bad Düben erstmals 2005 aufwendig saniert.

Von Steffen Brost

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