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Bad-Sanierung: Düben informiert sich in der Region

Bad-Sanierung: Düben informiert sich in der Region

Während andere im Urlaub sind, ist die Arbeitsgruppe Freibad aktiv. Derzeit arbeitet sie in kleinen Gruppen daran, dem Stadtrat eine Entscheidungsgrundlage vorzulegen.

Bad Düben. "Wir suchen intensiv nach einer Lösung, aber trotzdem müssen wir darauf hinweisen, das alles bisher nur eine Prüfung der Machbarkeit ist", bremst Uwe Kulawinski (FWG) zu hohe Erwartungen.

Am heutigen Montag schauen sich Mitglieder der Arbeitsgruppe nach Böhlitz und Taucha das Bad in Rochlitz an. Dieses hat im Gegensatz zu den anderen beiden kein Edelstahlbecken, sondern ein Folienbecken.

Beim jüngsten Treffen im Freibad wurden schon erste Erkenntnisse aus den Arbeitsbesuchen ausgetauscht. Erkenntnis Nummer 1: Bad Dübens Wasserfläche ist mit 3000 Quadratmetern viel zu groß. Sowohl Böhlitz als auch Taucha kommen mit etwa einem Drittel aus. "Dies wurde vor Ort jeweils als völlig ausreichend betrachtet, habe keinerlei Qualitätseinbußen gebracht", konstatierte dazu Uwe Kulawinski für die Mitglieder der AG, die die Bäderbereisung unternehmen. Erkenntnis Nummer 2: Der Spaß-Anteil ist entscheidend. In Böhlitz hätten bei einer Befragung 70 Prozent der Nutzer diesen als entscheidend betrachtet. Nur drei Prozent kämen wegen des reinen Schwimmens. Ähnliche Tendenzen gäbe es in Taucha. Erkenntnis Nummer 3: Die Investitionskosten waren mit acht Millionen Mark in Böhlitz und knapp vier Millionen Euro in Taucha etwa gleich und sehr hoch. Bei beiden Bädern sei die Sanierung letztendlich mit einem Neubau gleichzusetzen gewesen. Erkenntnis Nummer 4 steuerte die AG Betriebskosten bei. Gisbert Helbing (CDU) musste dabei feststellen: "Wir sind für Bad Düben auf etwa die gleichen Werte wie in Böhlitz und Taucha gekommen." Sein Fazit: "Neben der Millioneninvestition muss Bad Düben auf jeden Fall auch rund 100 000 Euro jährlich für den Betrieb in die Hand nehmen." Denn von der bisherigen kostengünstigen Regelung, bei der die Stadt nur die Notreparaturen zahlt und der Pächter lediglich den Eintritt bekommt, sei sehr kritisch zu sehen. "Dass diese für die Stadt günstige Lösung auf Dauer funktioniert, davon könne man jedenfalls nicht ausgehen", so seine Meinung.

Ob für das Freibad eine Lösung des Notwendigsten oder eine auf Neubau herauslaufenden Sanierung zu favorisiere wäre oder Synergieeffekte in Sachen Personal mit dem Heide Spa und/oder mit einem Campingbetrieb erreichen kann - dazu gab es bisher nur erste Diskussionen. Im nächsten Schritt werden in der AG Freibad nun zunächst die Ergebnisse des Besuchs in Rochlitz und die der derzeit laufenden Umfrage unter den Badbesuchern ausgewertet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.08.2015
Ilka Fischer

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