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Besuch auf Bad Dübens Schmetterlingswiese am Rodelberg

Natur & Umwelt Besuch auf Bad Dübens Schmetterlingswiese am Rodelberg

Bad Düben ist eine ökologische Kurstadt. Natur und Umwelt spielen eine immer größere Rolle. Deshalb gibt es jetzt am Rodelberg eine Schmetterlingswiese. Auf dieser schauten sich am Freitag Axel Mitzka vom Verein Dübener Heide und Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster um

Ab ins Grüne: Axel Mitzka vom Verein Dübener Heide und Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster auf der Blühwiese am Rodelberg.

Quelle: Heike Nyari

Bad Düben. Angekündigt war es schon eine ganze Weile, doch nun ist es offiziell. Der Bad Dübener Rodelberg, der sich zwischen der Bad Schmiedeberger Straße und der Gartenstraße befindet, ist eine sogenannte Schmetterlingswiese. „Bad Düben ist eine ökologische Kurstadt“, erklärt Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG). Und das beziehe sich keinesfalls nur auf Energieeinsparung, sondern auch um das Anlegen naturnaher Grünflächen.

Natürlich wird es auch in Zukunft Frühlingsblüher und Rosenbeete in der Kurstadt geben. Aber man wolle als Kommune dahingehend ein Zeichen setzen, dass man einzelne ausgewählte Areale ganz bewusst nutzt, um Schmetterlingen, Käfern und Bienen Lebensraum, Nahrung und Rückzugsgebiet zu gewähren. In diesem Zusammenhang sei auch an die gute Zusammenarbeit mit dem Verein Dübener Heide und an die Errichtung eines Bienenturmes am Naturparkhaus erinnert.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sich beispielsweise alle Entwicklungsstadien eines Schmetterlings vom Ei über Larve und Puppe bis hin zum Falter auf einer Wiese abspielen. Werden diese oft und flächendeckend gemäht, haben Schmetterlinge sowie auch andere Insektenarten überhaupt keine Chance. Besser ist es also, wenn ausgewählte Flächen wie der Rodelberg nur ein bis zwei Mal im Jahr möglichst schonend, zeitversetzt und streifenweise geschnitten werden.

Auf einem Teil der Wiese werden noch in diesem Jahr Obstbäume gepflanzt und somit eine Streuobstwiese angelegt. Wie Astrid Münster jedoch versicherte, soll das Rodeln dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Von Heike Nyari

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