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Bad Düben Bibermaskottchen heißt jetzt Billy Bockert
Region Bad Düben Bibermaskottchen heißt jetzt Billy Bockert
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18:25 21.03.2010
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Zuvor hatten sich mehrere Schulen an der Suche danach beteiligt. Unter den eingereichten Vorschlägen wurde Billy Bockert auserkoren.

„Wir feiern heute seinen Namenstag, in dem wir sein Reich erkunden“, erklärte Kati Ehlert, die für Umweltbildung im Naturpark verantwortlich zeichnet. Zum Erlebnistag waren vor allem Junior-Ranger aus mehreren Orten der Dübener Heide geladen. Aber auch etliche Kinder von Patenschulen, zum Beispiel der Grundschule Laußig fanden den Weg in den Bad Schmiedeberger Stadtteil.

„Biber gestalten die Landschaft und sorgen auch mal dafür, dass hier und da Wasser steht“, erklärte der Vereinsvorsitzende Axel Mitzka zu Beginn. Das Tier sei fleißig, tue manchmal aber auch etwas, was dem Menschen nicht unbedingt gefällt. Doch was genau er in der Natur bewerkstelligt und wie sein Lebensfeld aussieht, dass konnten sich die Kinder auf drei Entdeckertouren zeigen lassen.

Biber sind für ihre Dammbauten bekannt, mit denen sie Bäche aufstauen oder kleine Teiche anlegen. Anika Naumann und Ivette Hennig aus Laußig folgten wie auch andere Jungen und Mädchen den Naturpark- und Gästeführern Michael Bier aus Roitzsch und Birgit Raabe aus Eilenburg ins Reich des Bibers. Auch Werner Sykora aus Wellaune konnte vieles aus der geheimnisvollen Welt des großen schwimmenden Säugetiers erzählen. Er ist der Biberbeauftragte des Landkreises Nordsachsen und kennt sich bestens im Revier Meister Bockerts aus.

Unter Leitung von Jugendwart Siegrun Höhne aus Wittenberg gab es außerdem Experimente und Spiele in der Natur. Heidemönch Roland Gempe zauberte eine Suppe im Kessel über offenem Feuer. Ihm gingen dabei Stephan Gulich, Niklas Baier und Carmen Kahnt aus Bad Schmiedeberg hilfreich zur Hand, die fleißig Gemüse für die Brühe schnippelten.

Gleichzeitig sah man Judy Schröder und Michelle Schnabel aus Schleesen mit Keschern am Brauhausteich. „Wir schauen mal, mit wem sich der Biber das Wasser teilt“, erklärte Ehlert. Anhand von Tafeln erläuterte sie den Kindern, welche Kleinstlebewesen da aus dem Nass befördert wurden. Über das Leben in und am Wasser wusste auch Thomas Tukay aus Radis zu erzählen. Der Mitarbeiter vom Biosphärenreservat Mittelelbe ist gleichzeitig Gruppenleiter der AG Junior Ranger und hat im Raum Radis und Schleesen 23 Kinder unter seinen Fittichen.

Einige Gäste nutzten die Möglichkeit, an einer Schlossführung teilzunehmen. Auch die Reinharzer Barockkirche öffnete ihre Türen.

Heike Nyari

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