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Bad Düben Blumen fürs Damen-Quartett
Region Bad Düben Blumen fürs Damen-Quartett
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00:37 27.07.2015
Frauenpower seit der ersten Stunde: Ein besonderes Dankeschön ging an Elvira Seidel, Gerda Kleiner, Rosmarie Lange und Birgit Girod (von links). Quelle: Heike Nyari
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Bad Düben

Mittlerweile ist es zehn Jahre her, dass die ersten Bewohner einzogen. Der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Nordsachsen war das eine Geburtstagsfeier wert.

Mit der Seniorenbegegnungsstätte, dem Pflegeheim und dem Garten der Sinne ist insgesamt ein attraktives Quartier entstanden. Die Nachfrage bei den Wohnungen ist ungebrochen groß. Für Rosmarie Lange, die viele Jahre die Awo-Geschäfte leitete, bot die Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit, an die zurückliegende Zeit voller Engagement für ältere und pflegebedürftige Menschen zu erinnern und besonderen Akteuren Danke zu sagen.

Es ist ebenfalls zehn Jahre her, dass Elvira Seidel die Leitung der Begegnungsstätte und des betreuten Wohnens übernahm. "Unser Haus will ältere Mitmenschen aus ihrer Isolation herauslösen und Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen sowie Pflege anbieten", erinnert die ehemalige Mitarbeiterin. Doch nur zögerlich wurden die künftigen Mieter warm und stellten viele Fragen. "Wie wird sich das Miteinander gestalten? Werden wir ständig überwacht? Kann ich mir das überhaupt leisten?" Doch schon lange haben sich alle Bedenken zerstreut und mit den Bewerbern auf der Anmeldeliste ist für die kommenden Jahre ein volles Haus gewährleistet.

Der erste Bewohner war Gerhard Tiegel, der sich von Anfang an begeistert zeigte und es heute noch ist. Er bezog seine Wohnung am 1. August 2005. Wenig später folgten Siegfried Bettermann, Ursula Werner sowie Elli und Erhard Rühl, die zur Geburtstagsfeier mit einem Blumenstrauß bedacht wurden. Blumen gab es auch für die engagierten Frauen der ersten Stunde, für die ehemalige Geschäftsführerin Rosmarie Lange sowie für Elvira Seidel, Gerda Kleiner und Birgit Girod von der Awo.

Zum Haus gehört auch die Begegnungsstätte, die seit ebenfalls zehn Jahren jedem Bürger der Stadt und der umliegenden Orte offen steht. Täglich gibt es Mittagstisch und jeden Mittwoch wird zum Spielenachmittag geladen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.07.2015
Von Heike Nyari

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