Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bad Düben Bürgermeister-Kandidat Mathias Mieth stellt Wahlprogramm vor
Region Bad Düben Bürgermeister-Kandidat Mathias Mieth stellt Wahlprogramm vor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:41 19.05.2015
Mathias Mieth Quelle: Heike Nyari

"Wir bieten damit den Dübenern eine Alternative in Form eines neuen und unbefangenen Kandidaten, der Stil hat im Umgang mit den Menschen und ihren Problemen", sagt Emil Gaber, Vorsitzender des Bürgerkreises. Dies sei, so habe er in etlichen Gesprächen mit Einwohnern vernommen, "ein viel geäußerter Wunsch". Und letztlich hätten die "inhaltlich total unterschiedlichen" Vorstellungsrunden der Mitbewerberinnen Astrid Münster und Adina Meier, die jüngst beim Bürgerkreis vorsprachen, den Impuls gegeben, einen eigenen Kandidaten aufzustellen.

Mathias Mieth ist 51 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er lebt in Schnaditz, engagiert sich dort seit vielen Jahren im Kohlhaasclub und arbeitet als Schweißingenieur bei Stahlbau Krippehna. Seine Motivation, Bürgermeister werden zu wollen, sei "das allgemein negative Klima" in Bad Düben, das er verändern will. Es gebe etliche Baustellen, erzählt der kommunalpolitisch weitgehend Unbedarfte am Dienstag bei der Präsentation seines Wahlprogramms im "Goldenen Löwen" - vor allem, was das Miteinander angeht. "Bürgernähe aufbauen, und nicht nur im Wahlkampf, das liegt mir am Herzen." Und das soll ein Schwerpunkt seiner Arbeit werden. Als Bürgermeister wolle er den Leuten wieder Gehör im Rathaus verschaffen, sie mitnehmen und an Entscheidungen teilhaben lassen. "Die Kommunikation muss sich verbessern." Und Misstöne sollten schnell wieder verhallen, sobald sie aufkommen. "Dazu gehört auch eindeutig das Thema Feuerwehr. Das wäre der erste Punkt, den ich angehen will. Ich bin schockiert, wie die Kameraden behandelt wurden. Der ganze Hickhack schädigt die Moral."

Vorgenommen hat er sich außerdem, an Themen, die die Menschen bewegen, dranzubleiben. "Das können die ganz kleinen Dinge sein, aber auch große Vorhaben wie die Ortsumgehung Wellaune oder die Friedhofsmauer in Bad Düben."

Der gebürtige Eilenburger, der Liebhaber der klassischen Musik und ambitionierter Schach-Spieler ist, nennt eine ganze Reihe von Bereichen, um die er sich kümmern will: den Handel in der Stadt, den Schülerverkehr, die Stadtteile, "die nicht vergessen werden dürfen", die Familien und Schaffung von politischen Rahmenbedingungen, um die jungen Leute am Ort zu halten. Oder auch den Bereich Kur und Tourismus, "damit steht und fällt alles", sagt er. "Was erwartet denn unsere Gäste nach 18 Uhr in Bad Düben?" Die Antwort folgt promt: "Hochgeklappte Bordsteinkanten." Hier müsse die Verwaltung mit wehenden Fahnen vorangehen, zunächst mal für optimale Öffnungszeiten ihrer eigenen Kultur- und Freizeiteinrichtungen sorgen, dann würden auch Handel und Gastronomie nachziehen.

Mieth macht einen bodenständigen Eindruck. Er denkt quer, versucht aber trotzdem das Ganze im Blick zu haben. Und er schätzt den offenen Meinungsaustausch, was ihn auch dazu bewogen hat, dem Bürgerkreis beizutreten. "Mir gefällt, dass hier jede Meinung gehört und ernst genommen wird und dass man dort parteilich ungebunden Politik machen kann, wo es in erster Linie um die Bürger dieser Stadt geht."

www.buergerkreis-bad-dueben.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.02.2014
Von Nico Fliegner

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Hast du Töne: Selbst unmusikalische Brummbären im fortgeschrittenen Alter können Singen lernen? Auf dieses Experiment ließ sich Bad Dübens Kurrende-Kantor Lothar Jakob im Herbst ein.

19.05.2015

Volle Hütte beim Tag der offenen Tür in der Bad Dübener Oberschule. Künftige Schüler, Eltern und andere Interessierte, darunter sogar Bürgermeisterin Astrid Münster sahen sich am Sonnabend um.

09.02.2014

Die Planungen für eine neue Straßenbeleuchtung in der Hammermühle haben begonnen. Vorwiegend in der Wittenberger Straße sollen neue Leuchten installiert werden, wie Heike Dietzsch, Leiterin des Bau- und Bürgeramtes, sagte.

19.05.2015
Anzeige