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Bad Düben Bund entscheidet Ende Januar über Bad Dübens Natursportbad-Projekt
Region Bad Düben Bund entscheidet Ende Januar über Bad Dübens Natursportbad-Projekt
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00:18 05.01.2016
Immer dann, wenn das Wasser aus dem Becken raus ist, werden die Schäden sichtbar, die Pächter Andreas Glewe dann versuchen muss, zu flicken. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Über 1000 Anträge sind beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hinsichtlich des im Oktober aufgelegten Bundesprogrammes „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (soziale Infrastruktur) eingegangen. Die Stadt Bad Düben bewirbt sich mit dem Drei-Millionen-Euro-Projekt „Jugendintegrationscamp NaturSportBad Dübener Heide“ um eine 90-prozentige Förderung und ist nach einer ersten Prüfung der Förderfähigkeit durch das Land Sachsen noch drin im großen Topf.

Die Stadt möchte das sanierungsbedürftige Freibad im Ortsteil Hammermühle langfristig als integrative Sport- und Freizeiteinrichtung nutzen, in der es auch Übernachtungsmöglichkeiten (Camping) gibt. Das Bad soll eine Pflanzkläranlage bekommen, die Wasserfläche zudem um die Hälfte auf rund 1500 Quadratmeter reduziert werden. 25-Meter-Bahnen sollen Schwimmsportaktivitäten sichern. Dank einer Auslauffläche wird es barrierefrei sein.

Die endgültige Entscheidung fällt Ende Januar, die Zuteilung der Mittel würde dann im Frühjahr erfolgen. Bekommt Bad Düben den Zuschlag, muss es schnell gehen. Denn bis Ende 2018 muss das Projekt abgerechnet sein. Der Stadtrat hat vorbehaltlich der Fördermittel bereits Eigenmittel in Aussicht gestellt.

Insgesamt sind 100 Millionen Euro im Topf. Die Konkurrenz ist allerdings enorm groß. Laut Informationen aus dem BBSR, so Nordsachsens CDU-Bundestagsabgeordneter Marian Wendt, ist das Programm 20-fach überzeichnet. Alle Anträge werden derzeit fachlich geprüft und bewertet und sind dann „Basis für die Fördermittel-Entscheidung zu Beginn des neuen Jahres“, so Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG). Laut Wendt werde dabei eine angemessene Verteilung auf das gesamte Bundesgebiet angestrebt.

Von Kathrin Kabelitz

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