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Bundespolizei übergibt Dienstfahrzeuge für bulgarischen Grenzschutz

Hilfe Bundespolizei übergibt Dienstfahrzeuge für bulgarischen Grenzschutz

Insgesamt 18 geländegängige Fahrzeuge sind jetzt in Bad Düben an den bulgarischen Botschafter übergeben worden. Anfang Oktober werden sie in Bulgarien erwartet. Sie sind dort für den Einsatz an der türkischen Grenze vorgesehen.

: Friedrich Eichele (4. von links), Präsident der Bundesbereitschaftspolizei übergibt Bulgariens Botschafter Rado Naidenov die symbolischen Fahrzeugbriefe für 18 Fahrzeuge an den bulgarischen Grenzschutz.

Quelle: Steffen Brost

bAD dÜBEN. Großer Bahnhof bei der Bundespolizeiabteilung in Bad Düben. Der Präsident des Bundesbereitschaftspolizei Friedrich Eichele übergab jetzt Fahrzeuge und Wärmebildtechnik an den bulgarischen Grenzschutz. Bulgariens Botschafter, Radi Naidenov, nahm als Vertreter des Innenministeriums die insgesamt 18 geländegängigen Fahrzeuge symbolisch entgegen. Dabei handelte es sich um gebrauchte Technik. Diese kam jahrelang an der Grenze zu Tschechien zum Einsatz. „Von unserer regionalen Bereichswerkstatt in Bad Düben wurden alle Fahrzeuge überprüft und wenn notwendig, für den weiteren Einsatz ausgerüstet und repariert“, sagte Pressesprecher Steffen Milz. In Bulgarien soll die Flotte an der türkischen Grenze zum Einsatz kommen. Diese ist gleichzeitig EU-Außengrenze. Gerade in den letzten Monaten kam es hier verstärkt zu Menschenschleusungen, die im Zusammenhang mit der Flüchtlingswelle standen. „Der Schutz der EU-Außengrenze ist auch für die Bundespolizei von großer Bedeutung. Deshalb freue ich mich, dass wir einen Beitrag dazu leisten können“, sagte Eichele.

Der Deal kam binnen zweier Monate zustande, nachdem Bulgarien Deutschland um Hilfe bat. Über die Bundesregierung und das Innenministerium sowie Gesprächen mit der Bundespolizei wurde schnell entschieden, nicht mehr benötigte Fahrzeuge sowie Wärmebildtechnik abzugeben. „Wir brauchen ganz dringend diese Unterstützung, weil es derzeit starke Probleme mit Menschenschleusungen aus Richtung Türkei gibt. Nicht alle Aufgegriffenen haben den Status eines Flüchtlinges. Für unser Land ist es eine große Herausforderung, diese Probleme zu lösen. Deshalb sind wir Deutschland sehr dankbar“, so Botschafter Naidenov. In den nächsten Tagen werden die Fahrzeuge verladen, dann treten sie auf Transportern ihren Weg in den Süden an.

Von Steffen Brost

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