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Buttercremetorte zum fünften Geburtstag – Awo-Pflegeheim in Bad Düben feiert

Arbeiterwohlfahrt Buttercremetorte zum fünften Geburtstag – Awo-Pflegeheim in Bad Düben feiert

Seit fünf Jahren gibt es das Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt in Bad Düben. Notwendig war der Bau. Denn damals warteten viele ältere Menschen, die dringend auf Betreuung angewiesen waren, auf einen Platz. Und mittlerweile baut die Awo wieder.

Awo-Geschäftsführer Marko Schreiber schneidet mit Heimleiterin Berit Papendick (Mitte) die Torte anlässlich fünf Jahre Pflegeheim an. Karin Dorn (links), Rosmarie Lange (Zweite von rechts) und Rainer Weihmann freuen sich auf ein Stück Kuchen.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Die Buttercremetorte anlässlich fünf Jahre Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Bad Düben musste auf den ersten Anschnitt noch ein Weilchen warten. Denn zunächst verteilten Elvira Seidel und Bärbel Heyer Sekt und dann blickte Nordsachsens Awo-Kreisverbandsgeschäftsführer Marko Schreiber zurück: „Obwohl sich diese fünf Jahre im Vergleich zur über 25-jährigen Geschichte der Arbeiterwohlfahrt hier in Nordsachsen oder zur fast 100-jährigen Geschichte der Arbeiterwohlfahrt als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege relativ bescheiden ausnehmen, war der Bau des Heimes im Jahr 2011 ein Meilenstein in der Geschichte unseres Verbandes“, so Schreiber, „weil er eine Wachstums- und Schaffensperiode für diesen einleitete und gleichzeitig 55 Menschen aus Bad Düben und der näheren Umgebung die Gestaltung eines angenehmen Lebensabends ermöglichte.“

Warteliste regelt die Reihenfolge

Notwendig war der Bau ohnehin. Denn damals warteten viele ältere Menschen, die dringend auf Betreuung angewiesen waren, auf einen Platz. Bis dahin mussten Bad Dübener nach Eilenburg und Delitzsch ausweichen. Doch mittlerweile sind die 55 Plätze restlos ausgebucht. Eine lange Warteliste regelt die Reihenfolge, wer als nächstes Anspruch hat. „Von daher lässt sich auch aufgrund der hervorragenden Auslastung des Hauses ableiten, dass das Ziel, welches mit seiner Errichtung verbunden war, eine Einrichtung zu schaffen, die den Lebensbedingungen alter Menschen gerecht wird und diese in der Mitte der Gesellschaft zu belassen, als mehr als erreicht angesehen werden kann“, so Schreiber. Den Kontakt zur Außenwelt, die Verbindung mit der Öffentlichkeit, gerade auch mit den anderen, jüngeren Generationen nicht abreißen zu lassen, sei ein weiteres Ziel, dem sich die Awo verpflichtet fühle.

Lob an das Personal

Der Geschäftsführer würdigte in seiner Ansprache auch die Arbeit des Personales, welches sich rund um die Uhr um die älteren Menschen kümmert. Kritisierte jedoch, dass der Gesetzgeber schwierige Rahmenbedingungen vorgibt. Er dankte für die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und den damals bauausführenden Unternehmen wie dem Ingenieurbüro Paak sowie der Bau- und Haustechnik Bad Düben, die dieses Gebäude geplant und errichtet haben. „Die ersten fünf Jahre sind um und Mängel- und Gewährleistungsansprüche existieren nicht, was die hohe Qualität der geleisteten Arbeit beweist.“

Awo baut wieder

Mittlerweile baut die Awo wieder. Aufgrund der hohen Auslastung und Nachfrage entsteht ein Erweiterungsbau am Pflegeheim mit 28 zusätzlichen Pflegeplätzen. Der rund 2,5 Millionen teure Bau feiert am 15. November Richtfest und soll im Sommer des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden. „Damit ermöglichen wir noch mehr pflegebedürftigen Menschen einen schönen Lebensabend und wollen auch dem Rechnung tragen, dass heute die Menschen wieder älter werden und wir, falls dann eine Betreuung notwendig wird, bereit stehen.“

Von Steffen Brost

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