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Bad Düben Der Umbau des Bad Dübener Freibades geht voran
Region Bad Düben Der Umbau des Bad Dübener Freibades geht voran
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06:00 25.08.2018
Der Stahlbetonbau an den Wasserbecken ist beendet. Jetzt folgt noch der Rohrleitungsbau. Quelle: Steffen Brost
Bad Düben

Der 2,5 Millionen teure Umbau des Freibades Hammermühle in Bad Düben in ein Natursportbad liegt im Zeitplan. Das bestätigtehttp://www.lvz.de/Region/Bad-Dueben/Es-hat-geklappt-Bad-Dueben-bekommt-fuer-das-NaturSportBad-2-3-Millionen-Euro Bauleiter Stefan Küllmer. „Das Wetter hat im Sommer sehr gut mitgespielt, so dass wir zügig arbeiten konnten.“, so Küllmer. Mittlerweile sind die Stahlbetonarbeiten an den Wasserbecken beendet. Auch der Bodenfilter, der sich unter der Erde befindet, ist fertig. Er könnte – technisch gesehen – theoretisch sofort in Betrieb gehen, wenn die Nebenanlagen fertig wären. „Ebenso ist der Rohrleitungsbau in den Becken erledigt. Als nächstes folgen der Estrich-Einbau, verschiedene Abdeckungen und noch etwas Leitungsbau inklusive der Montage von vier Druckleitungen. Bis zum Einbruch des Winters wird der gesamte Becken- und Wasserbereich fertig sein“, so Küllmer.

Bis Ende Septenber soll das neue Funktionsgenäude und der neue Kiosk rohbaumäßig fertiggestellt sein. Quelle: Steffen Brost

Parallel dazu haben die Bauarbeiten im Bereich Hochbau begonnen. Die Laußiger K+S Bau sind für das neue Funktionsgebäude und den neu gestalteten Kioskbereich verantwortlich. Hier sind die Fundamente bereits gegossen, so dass in den nächsten Tagen die Wände hochgezogen werden können. Bis Ende September soll der Rohbau fertiggestellt sein.

Sorgen bereiten dem Planer derweil die geplante 15 Meter lange Breitwellenrutsche sowie die geplanten Fasshäuschen zur Übernachtung von Schulklassen, Vereinen und anderen Nutzer. Denn es gibt aktuell eine Finanzierungslücke von rund 300 000 Euro, die nachträglich durch notwendige bauliche Veränderungen im Brandschutz sowie in der Wassertechnik entstanden ist. Die wurden wie berichtet mittlerweile bereits beim Fördermittelgeber geltend gemacht. Ob es eine Nachförderung gibt, ist bislang noch nicht bekannt:„Das ist Stadtangelegenheit“, sagte Planer Stefan Küllmer.

Die Ende des vergangenen Jahr ins Leben gerufene Spendenaktion brachte bislang nicht den gewünschten Erfolg. Denn die Rutsche schlägt mit rund 100 000 Euro ins Budget. Der Spendenstand sieht dagegen noch etwas dünn aus. Gerade mal knapp über 2000 Euro sind an Geldern auf dem Spendenkonto bislang eingegangen. „Wir wollen das trotzdem schaffen und die Breitwellenrutsche zur Eröffnung nutzen“, so Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) .

Von Steffen Brost

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