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Bad Düben Diezer Malerin stellt in Bad Düben aus
Region Bad Düben Diezer Malerin stellt in Bad Düben aus
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13:44 31.05.2018
Gisela Diebold, die selbst schon in Bad Düben ausstellte, führt in die Werke von Hildegard Klaaßen (Zweite von rechts) ein. Die Diezerin zeigt ihrer Werke bis 24. Juni in Bad Düben. Quelle: Kathrin Kabelitz
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Bad Düben

Die Farben sind das Alphabet der Malerei. Das sagt die Diezer Künstlerin Hildegard Klaaßen, deren Werke unter dem Titel „Phantastische Realität“ bis 24. Juni im Bad Dübener Heide Spa zu sehen sind. „Bisweilen stellt sie sich die Farbe als lebendige Gedanken vor, Wesen, mit denen sie sich im Bild vor der Leinwand auseinandersetzen kann. Was wäre ein Leben ohne Farben? Ein Leben ohne jegliche Freude“, bringt es Gisela Diebold, eine ehemalige Kunstlehrerin und gute Freundin der Künstlerin, auf den Punkt. Sie rät Besuchern: „Vielleicht sagen sie ja, dass man nicht immer alles erkennen kann, was sie malt. Wenn man aber alles erkennt, ist es langweilig und sie schauen schnell wieder weg. Lassen sie einmal die Farben der Werke auf sich wirken. Das sind das kalte Blau zum warmen Orange, das kühle Grün zum warmen Rot und das elegante Lila zu einem kräftigen Gelb.“

Hildegard Klaaßen (Zweite von rechts) aus Diez stellt im Heide Spa Bad Düben aus. Quelle: Kathrin Kabelitz

Klaaßens Werke wechseln zwischen abstrakt und gegenständlich

Wer das tut, kommt dem nach, was die 1942 im westfälischen Bocholt geborene Hildegard Klaaßen mit ihren Arbeiten bezweckt. In ihren Darstellungsformen wechselt sie zwischen abstrakt und „gegenständlich, damit die Menschen auch was erkennen“. Gewollt sei es schon, dass sich der Betrachter mit den Werken auseinandersetzt. Hahn und Henne sind zu sehen, Naturreflexionen, Nebelschleier, Brombeerzeit, Steiermark. Keine Zeichnungen, die später mit Farbe belegt sind, sondern gezeichnete Formen, so Gisela Diebold.

Diezer Künstlerin stellt das erste Mal in Bad Düben aus

Regelmäßig zeigt das Haus Eberhard in Diez ihre Arbeiten, auch in Holland, Tschechien und Frankreich hat sie schon ausgestellt. In Bad Düben ist sie das erste Mal, kannte den Namen bisher nur als den der Partnerstadt. Die künstlerischen Kontakte bestehen schon lange, der Bad Dübener Rainer Gottwald, der auch diesmal in die Vorbereitungen involviert war, hat sie mit aufgebaut. Für Kurdirektor Ole Hartjen ist die Ausstellung im Gang zum Bad Bestätigung für das, was er mit seinem Team anstrebt: „So habe ich mir das vorgestellt, hier Leben reinzubringen und Kunst, die mit uns verbunden ist.“

Von Kathrin Kabelitz

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