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Drei Schwestern im Glück - Wenn die Mühle Tiefensee zum Standesamt wird

Drei Schwestern im Glück - Wenn die Mühle Tiefensee zum Standesamt wird

Bei Kaiserwetter haben sich am Sonnabend Katja und Michael Sommerfeld im Kreise von Freunden und Verwandten auf dem Mühlengelände in Tiefensee das Ja-Wort gegeben.

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Die Braut Katja Sommerfeld mit ihren beiden Schwestern Jana (links) und Annett Sommerfeld an Mühle ihres Onkels Fred.

Quelle: Heike Nyari

Tiefensee. Die Trauung macht einmal mehr deutlich, dass es sich lohnt, nicht nur das Dübener Standesamt oder die Burg zu nutzen, sondern das Ambiente der romantischen Mühle, die, was viele gar nicht wissen, ebenfalls Standesamt-Funktion hat.

Die glücklichen Eltern der Braut sind der Bäckermeister Gerd Sommerfeld und seine Frau Angelika. Für diesen schönen Moment machte sich Standesbeamtin Andrea Kern auf den Weg in den Bad Dübener Stadtteil, um auf der anderen Seite der Mulde das Paar zu trauen. "Neben dem Rathaus und der Burg ist es auch möglich, offiziell standesamtlich an der Mühle Sommerfeld zu heiraten", erklärt die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Bisher nutzten drei Paare die nicht alltägliche Lokation für den ganz besonderen Tag in ihrem Leben.

Katja Sommerfeld, die in Tiefensee aufwuchs, ist die Nichte des Mühlenbesitzers. Heute lebt sie mit ihrem Liebsten im Schweizerischen St. Gallen und fühlt sich in ihrer neuen Wahlheimat wohl. Dennoch war es ihr ein besonderes Bedürfnis, in ihrem Heimatort zu heiraten.

Nach ihrer Schulzeit lernte die heute 29-Jährige in Baden-Württemberg den Beruf Hotelfachfrau. Sie lebte bereits in der Schweiz und arbeitete dort für eine große Handelskette, als Michael Simunic aus Rieden am Forggensee vor dreieinhalb Jahren in ihr Leben trat. "Wir haben uns im Internet kennengelernt", erzählt der 30-jährige Allgäuer, der jetzt den Nachnamen Sommerfeld trägt. Nach ein paar E-Mails griff der junge Mann schließlich zum Telefon und es folgten lange Gespräche. Schließlich entschloss er sich, seine Bekanntschaft in der Schweiz zu besuchen.

So kam es im März 2010 zum ersten Date in St. Gallen. Schon bei diesem Treffen sprang der berühmte Funke über und für beide stand am Ende des Tages fest, dass es ein Wiedersehen geben wird. Seitdem wurden wöchentlich die 140 Kilometer hin und wieder zurück überwunden, um möglichst oft beieinander zu sein.

Bereits im August desselben Jahres waren sich Katja und Michael dahingehend einig, ihr weiteres Leben gemeinsam zu verbringen. So packte der junge Mann im Sommer 2010 seine Koffer und zog nach St. Gallen. Natürlich suchte er sich zuerst einen Job in der Schweiz. Der Allgäuer arbeitet als Abteilungsleiter in einer Schleiferei. Seine Frau ist stellvertretende Filialleiterin bei Aldi. "Uns gefällt es sehr gut und wir haben vorerst nicht vor, wieder zurück nach Deutschland zu gehen", so der Frischvermählte.

Die beiden Schwestern der Braut sind indes der Heimat und dem elterlichen Betrieb, der Bäckerei in Tiefensee, treu geblieben. Beide Frauen arbeiten als Bäckerinnen. Die ältere heißt Annett Sommerfeld und wohnt in Löbnitz. Tochter Stella ist sechs Jahre alt und besucht die Grundschule Löbnitz. Jana hat es ebenfalls ins benachbarte Löbnitz verschlagen. Sie ist die Zwillingsschwester von Katja und Mutter des zweijährigen Sohnes Max.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.09.2013

Heike Nyari

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