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Dresden entscheidet über Mehrkosten beim Amtshaus in Bad Düben

Sanierungsfall Dresden entscheidet über Mehrkosten beim Amtshaus in Bad Düben

Der Bad Dübener Burgberg wackelt, und das wird jetzt richtig teuer. Mit 1,6 Millionen Euro haben sich die Kosten für die Stabilisierung des Amtshauses sowie den Bau einer Gabionenstützwand verdoppelt. Ob Bad Düben dafür das Geld aus Dresden bekommt, entscheidet sich in diesen Tagen.

Die Gründung des Amtshauses (rechts) sowie eine Gabionenstützwand am Fuße des Berges werden teurer als gedacht.

Quelle: Wolfgang Sens

Bad Düben. Vorsichtige Hoffnungsschimmer gibt es in Sachen Burgberg in Bad Düben. Nach einem längeren Gespräch mit der Sächsischen Aufbaubank habe sich abgezeichnet, dass die Übernahme der Mehrkosten bei zwei mit 100 Prozent geförderten Hochwassermaßnahmen „wohlwollend“ geprüft werde. Darüber informierte jetzt Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG).

Erhebliche Schäden

Für die Stadt geht es dabei um viel. Bekanntlich hat sich beim Amtshaus der Spätschaden nach dem Hochwasser 2013 inzwischen als erheblich größer herausgestellt. So habe das Gebäude, in dem auch das Landschaftsmuseum untergebracht ist, nicht nur im Süden, sondern generell keine Gründung. Die kostengünstige Korsett-Technologie funktioniere damit nicht. Nun müsse, so erläuterte die Stadtchefin, auf jeder Etage der Fußboden herausgenommen und durch eine Art steife Platte ersetzt werden. Damit stiegen aber die Kosten von 720 000 Euro auf etwa 1,3 Millionen Euro.

Auch bei einer zweiten Hochwassermaßnahme auf dem Burgberg setzt die Stadt auf eine Kulanz-Entscheidung in Dresden. Denn die am kleinen Burghang in Richtung Schiffmühle geplante Gabionenwand muss aus Geologensicht nun tiefer und länger gebaut werden. Mit ihr sollen die Auswirkungen auf die Standfestigkeit des Burgberges bei künftigen Hochwasserfällen verringert werden.

Entscheidung offen

„Da verdreifachen sich die Kosten sogar“, rechnete Münster vor. Statt der 103 000 Euro wird für die Maßnahme, zu der auch eine Neubepflanzung des Burghanges gehört, ein Budget von 340 000 Euro veranschlagt. Ob die Stadt die Projekte so umsetzen kann, wird voraussichtlich in wenigen Tagen feststehen. „Die endgültige Entscheidung wurde uns für nächste Woche angekündigt.“

Von Ilka Fischer

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