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Bad Düben Dübener Aussiedler und Flüchtlingsfamilien feiern gemeinsam
Region Bad Düben Dübener Aussiedler und Flüchtlingsfamilien feiern gemeinsam
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11:34 18.08.2017
Bad Düben aus der Luft. Quelle: privat
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Bad Düben

Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen. Am letzten Sonnabend im August startet das 9. Sommerfest für Flüchtlinge und Russlanddeutsche in der Begegnungsstätte im Bad Dübener Postweg. Michael Marschall vom Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes Delitzsch und Claudia Asik, Flüchtlingssozialarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt, halten die organisatorischen Fäden in ihren Händen.

Junge Flüchtlingsfamilien gestalten den Tag

Inhaltlich wird der Tag von den jungen Flüchtlingsfamilien sowie den ehemaligen Spätaussiedlern auf die Beine gestellt. „Ziel ist es, das Gemeinwesen zu fördern. Die Menschen sollen sich kennenlernen. In den vergangenen Jahren hat das mit unseren russlanddeutschen Mitbürgern wunderbar geklappt. Sie sind angekommen und Bad Düben ist ihre neue Heimat geworden. Auch viele Projekte entstanden seitdem. Wie beispielsweise unser Aussiedlerchor Radost“, erzählte Marschall.

Das Sommerfest startet am 26. August um 15 Uhr in der Begegnungsstätte im Postweg mit einer Kaffeetafel. „Alle bringen dazu etwas mit. Da liegen so viele Spezialitäten aus aller Herren Länder auf den Tisch. Das wird eine tolle Sache“, so Marschall weiter. Im Laufe des Nachmittages sind landestypische Spiele für Kinder geplant, es gibt eine Hüpfburg, Erwachsene spielen Theater und am Abend wird es beim Grillen wieder etwas kulinarisch und es werden allerlei Spezialitäten aus den Heimatländern auf den Grill gelegt. „Wir rechnen mit bis zu 130 Menschen“, freut sich Asik auf das Fest.

Sommerfest ist nur eines von vielen Angeboten

Das Sommerfest ist nur eines von vielen Angeboten. „Wir haben unter anderem einen Nähkurs, Bastelnachmittage, einen Chor, das Café International und unsere Fahrradwerkstatt. Überall kommen Menschen zusammen. Sie tauschen sich aus, fragen nach Hilfe. All das kann man in solchen Treffen besprechen und meistens auch lösen“, so Marschall. In den kommenden Wochen soll noch ein offenes Tagescafé im Postweg dazukommen. Von Dienstag bis Donnerstag hat es von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Es soll als Treffpunkt dienen und Möglichkeiten bieten, bei Problemen den richtigen Ansprechpartner zu finden oder einfach mal zum Vorbeikommen, Hinsetzen und mit anderen einen Kaffee trinken. Aktuell leben etwa 250 ehemalige Spätaussiedler und 100 Flüchtlinge in Bad Düben.

Von Steffen Brost

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