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Bad Düben „Dübener Ei“ wird zum Hingucker auf der Heidemesse
Region Bad Düben „Dübener Ei“ wird zum Hingucker auf der Heidemesse
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06:00 13.03.2017
Der Wohnwagen „Dübener Ei“ weckt die Neugierde bei den Besuchern der Heidemesse in der Schwemsaler Gutsscheune. Quelle: Steffen Brost
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Schwemsal

Hunderte Besucher kamen am Wochenende zur 9. Heidemesse in die Gutsscheune Schwemsal. Der Verein Dübener Heide und seine Netzwerkpartner hatten dazu eingeladen. „Wir haben in diesem Jahr 22 Aussteller dabei, die einen Querschnitt aus der Dübener Heide darstellen. Die kleine Schau gibt gleichzeitig den Start in die neue Ausflugssaison“, sagt Mitorganisatorin Birgit Rabe.

„Dübener Ei“ geht auf die Reise

Erstmals vertreten war der Eilenburger Gunter Kahlo. Der gelernte Glaser beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Trüffel und baut den Pilz auf sieben Plantagen in Eilenburg und im Harz an. „Wir haben uns auf den schwarzen Trüffel spezialisiert. Später veredeln wir ihn und geben ihn in Wurst und Butter“, erzählt Kahlo.

Anziehungsmagnet war die neue Errungenschaft des Vereins Dübener Heide. Am Stand glänzte ein DDR-Wohnwagen der Marke „Dübener Ei“ aus dem Baujahr 1988. „Den haben wir im Rahmen der Aktionärstagung und 25 Jahre Naturpark bekommen. Er geht in Zukunft mit auf Reisen und soll als Hingucker Werbung für die Campingregion Dübener Heide machen“, sagt Vereinsvorsitzender Axel Mitzka.

Luther-Tee

Neben Bildungs- und Erlebnisangeboten von Forstämtern, Naturpark- und Gästeführern kam auch der Genuss nicht zu kurz. So hatte Klaus Wirtz vom gleichnamigen Teehaus schätzungsweise 1000 verschiedene Teesorten im Gepäck, darunter „Luther war hier-Tee“, den er anlässlich 500 Jahre Reformation kreierte. Auch Naschkatzen kamen nicht zu kurz. Ingrid Juhnke von der Laußiger Biskuit-Manufaktur bot 15 verschiedene Kekskreationen an, die in Handarbeit in Laußig hergestellt werden. Wer es herzhafter wollte, war bei Stefan Pfendt vom Biohof Pratau genau richtig. Er hatte Schafskäse aus eigener Herstellung mitgebracht. „Ich habe 70 Schafe und genauso viele Lämmer. Ein Schaf gibt pro Tag bis zu zwei Liter Milch. Die wird auf unserem Biohof zu Käse verarbeitet“, erklärt Pfendt.

Mit dabei waren auch der Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen sowie der Regionalverbund „Bestes aus der Dübener Heide“ mit seinen heimischen Spezialitäten, Seifenmacher, Kräuterfrauen und der Bad Dübener Fahrradexperte Thomas Hammer, der Tipps für die neue Fahrradsaison gab.

Von Steffen Brost

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