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Bad Düben Dübener Pflegeheim bekommt weitere 28 Plätze
Region Bad Düben Dübener Pflegeheim bekommt weitere 28 Plätze
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11:00 22.04.2017
Dirk Wittig von der Fliesenlegerfirma Großmann, Mathias Griebsch, Inhaber der gleichnamigen Bad Dübener Elektrofirma, beraten mit Awo-Geschäftsführer Marko Schreiber (von links) über die nächsten Schritte beim Bau. Quelle: Ilka Fischer
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Bad Düben

Etliche Baufahrzeuge auf dem Hof des Pflegeheimes der Arbeiterwohlfahrt in der Neuhofstraße in Bad Düben verraten es: In dem seit November rohbaufertigen Anbau wird fleißig gearbeitet. „Wir liegen voll im Zeitplan“, freut sich Marko Schreiber, Geschäftsführer des Awo-Kreisverbandes Nordsachsen. Er sieht dem anvisierten Einzugstermin 1. August voller Optimismus entgegen. Auch der geplante Etat von 2,5 Millionen Euro werde eingehalten. Derzeit sind noch einige der damit geschaffenen 28 Plätze frei. Wer sich jetzt anmeldet, hat damit unter den sieben Doppel- und 14 Einzelzimmern noch eine gewisse Auswahl. Auch Pflegehelfer und Personal für Küche, Reinigung und soziale Betreuung könnten sich noch bei der Arbeiterwohlfahrt melden. Im Bereich der Pflegefachkräfte sei man dagegen bereits gut besetzt, so der Geschäftsführer.

Keine Krankenhausatmosphäre

Im Moment läuft in dem Dreigeschosser, der nicht nur eine Pflege-Bedarfslücke, sondern auf seiner Rückseite auch die Lutherstraße architektonisch schließt, der Ausbau der Bäder auf Hochtouren. Zumeist vier Mitarbeiter von Fliesenleger Großmann fliesen seit vier Wochen die Bäder. Thomas Wenzel legt gerade die letzte beige Fliese in einem der Gäste-WC. Wie in allen anderen Bädern gibt es auch hier einen blaugrau abgesetzten Bereich im Boden. Auch die Fliesen direkt in den Duschen sind eine Nuance dunkler als die sonstigen. „Wir wollten auf keinen Fall eine Krankenhausatmosphäre“, begründet Marko Schreiber die Wahl.

Innenausbau läuft auf Hochtouren

Zwei Räume weiter installiert Elektriker Jürgen Wendt von der Firma Mathias Griebsch mit einem weiteren Mitstreiter gerade die Notrufanlage. Die Bad Dübener Firma hat damit eine Großbaustelle vor der Haustür. Die Elektrik-Rohinstallation ist inzwischen fertig, doch noch bleibt mit der Installation von Steckdosen und Co viel zu tun. „Wir sind mit den Fußleistenkanälen und den Lampen auch zum Schluss noch gefragt“, erläutert Jürgen Wendt. Doch vorher muss unter anderem der Fußboden rein. Diese Arbeiten sollen in den nächsten Tagen beginnen.

Von Ilka Fischer

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