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Bad Düben Dürfen Pressels Narren künftig nicht mehr im Landgasthof feiern?
Region Bad Düben Dürfen Pressels Narren künftig nicht mehr im Landgasthof feiern?
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08:15 02.03.2017
Blick auf den Presseler Landgasthof. Quelle: Steffen Brost
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Pressel

Die Gerüchteküche brodelt. Angeblich soll es das letzte Mal gewesen sein, dass der Fasching im örtlichen Landgasthof veranstaltet wurde. Erst Ende Oktober übergab Vorbesitzer Hans-Joachim Krug den Gasthof nach 25 Jahren an Thomas Dietzsch ab. „Wir stehen zwischen Baum und Borke. Aber beim Abbau unserer Dekoration und Technik hat uns Landgasthofbesitzer Thomas Dietzsch gesagt, dass es auch nächstes Jahr wieder Karneval geben wird“, sagte der Präsident des Presseler Karneval Vereins (PKV) Christian Ott.

Es gab Probleme

Das angebliche Aus des Faschings hat Dietzsch jetzt dementiert. „Es geht nächstes Jahr definitiv weiter, wenn die Karnevalsmacher wollen. An den Gerüchten, das wir das nicht bei uns wollen, ist nichts dran“, stellte Dietzsch klar. Zwar bestätigte er, dass es in den vergangenen Wochen kleinere Probleme gab, die seien aber „völlig normal. Wir haben über diese Vorgänge geredet und sie beiseite geräumt. Es gibt zwischen mir und dem Presseler Karnevalsleuten keine Probleme. In den nächsten Tagen wollen wir die närrische Zeit erst einmal sacken lassen und uns in ein paar Wochen zusammensetzen um die Zukunft zu planen“, so Dietzsch weiter.

Landgasthof wird modernisiert

In den kommenden Monaten will der neue Besitzer den Saal modernisieren. Der in die Jahre gekommene Anbau soll komplett renoviert werden, neues Parkett bekommen. Dietzsch will auch nach dem Karneval für ein volles Haus sorgen. Dann sollen Familienfeiern den Gasthof füllen.

Für PKV-Präsident Ott wohlwollende Töne. Er und sein 48-köpfiger Tross sehen keine Möglichkeit, woanders den Fasching durchzuführen. „Wir müssen in Pressel bleiben, sonst stirbt der Karneval.“ Auch aus seiner Sicht sind in den vergangen Wochen ein paar Dinge schiefgelaufen. Ott spricht beispielsweise von nicht eingehaltenen Zusagen, von zusätzlichen Feierlichkeiten, die der Landgasthofbesitzer reingenommen hat und damit Räume, die sonst für den Karneval zur Verfügung standen, nicht genutzt werden konnten. „Doch ich gehe optimistisch in die kommenden Wochen. Dann wollen wir uns treffen und jeder soll das auf den Tisch bringen, was besser laufen muss“, so Ott.

Von Steffen Brost

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