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Bad Düben Eine hölzerne Hundert zum Kur-Jubiläum
Region Bad Düben Eine hölzerne Hundert zum Kur-Jubiläum
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Initiiert hatte das Holzbildhauer-Symposium der Bad Dübener Raik Zenger. Krankheitsbedingt konnte der Gastgeber leider nicht selber vor Ort sein und managte die Aktion zum Teil vom Krankenbett aus.

 "Unsere Vorgabe waren Sitz- und Liegemöbel mit kurstadttypischen Motiven", erklärte Dieter Krüger aus Wiehe. Gemeinsam mit Christian Schmidt, Michael Krüger und Sylvia Itzen entstanden im Laufe der Tage mit Kettensäge, Feile und anderen Spezialwerkzeugen kleine und große Kunstwerke aus Eichen- und Platanenholz. Im Mittelpunkt des Symposiums stand das Thema "100 Jahre Kur". Dementsprechend wurden auch die Motive ausgesucht. "Wir wollen, dass unser Holz nach seiner Bearbeitung anschließend praktisch genutzt werden kann", so Krüger weiter.

 Und so entstanden für den Kurpark eine abstrakte Bank, ein Bergkristall und ein Biber, für das Reha-Zentrum ein Bademeister sowie für den Garten der Sinne im Heide Spa ein kopfstehender Mensch. Mit dabei war auch eine kleine Gruppe von Bad Dübener Oberschülern. "Wir hatten im Vorfeld das Thema angesprochen und spontan hatten sich vier Schüler bereiterklärt, mitzuarbeiten. Sie wollten unser Schullogo in einen Holzstamm arbeiten. Das Werk soll im Foyer unserer Schule seinen neuen Platz finden. Das Projekt war sehr interessant und ist für die Zukunft auch ausbaufähig", lobte Schulleiter Matthias Schuster den Einsatz aller Beteiligten.

 Auch zwei junge Iraner zeigten ihr Geschick im Umgang mit Säge und Holz. Sie arbeiteten den Schriftzug "Guten Tag" in ihrer Sprache in einen Holzstamm. Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) war begeistert von den Werken. "Das ist sehr schön, was da rausgekommen ist", lobte das Stadt-oberhaupt. Zum Abschluss des Kur-Jubiläums überreichten Christian Schmidt und Dieter Krüger auf der Parkbühne eine hölzerne Hundert und gratulierten so auf ihre Art und Weise der Stadt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.09.2015

bro

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