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Evangelische Schule Bad Düben wartet auf Genehmigung für weiterführende Klasse

Schulentwicklung Evangelische Schule Bad Düben wartet auf Genehmigung für weiterführende Klasse

46 Anmeldungen für die neue weiterführende Schule in Bad Düben liegen bereits vor. Zwei 5. Klassen könnten ab August starten – noch aber warten Trägerverein und Schulleitung auf die Genehmigung.

Ins ehemaligen Gymnasium in der Durchwehnaer Straße soll die weiterführende evangelische Schule ab 2017/2018 einziehen

Quelle: Nico Fliegner

Bad Düben. Die Anmeldezahlen für die neue, weiterführende Kirch-Schule in Bad Düben geben Hoffnung. 46 Eltern haben ihre Kinder verbindlich für das nächste Schuljahr angemeldet. Und auch für das Schuljahr 2017/2018 gibt es schon die ersten festen Interessensbekundungen. Ein Vertrauensvorschuss, der Schulleitung und Trägerverein einen gewissen Respekt abverlangt. „Das ist eine optimale Zahl. Zwei 5. Klassen können eröffnet werden“, sagt Vereins-Chef Gisbert Helbing.

Genau das hatten sich die Initiatoren gewünscht. Schwarz auf weiß liegen Anträge für eine Schule vor, die es offiziell noch nicht gibt. Das Vertrauen in das Konzept aber ist da. Der Wunsch vieler Eltern, bereits im Jahr eins eine 6. Klasse zu eröffnen, bleibt allerdings unerfüllt. „Im Sinne einer guten Pädagogik und aufgrund von Raum-Problemen haben wir uns dagegen entschieden. Wir hätten jetzt mit einer Klasse starten können, in der Sekundarstufe wäre es aber zu Problemen gekommen.“ Das Gros der Neuen macht der eigene Nachwuchs aus, auch aus Eilenburg liegen Anmeldungen vor. Dennoch gebe es auch Schüler, die ab der 5. Klasse eine staatliche Schule besuchen.

Die Euphorie der Wochen um den Jahreswechsel herum, als der Saal des Feuerwehrgerätehauses zur Info-Veranstaltung platzmäßig fast nicht ausreichte und es viele Nachfragen bei den Initiatoren gab, ist bei Weitem nicht verflogen, allerdings ist sie spürbar gedämpfter. Als negatives Zeichen will der Vorsitzende des Trägervereins das nicht gewertet wissen. „Wir arbeiten sehr viel hinter den Kulissen“, sagt Helbing. Die Bildungsagentur Sachsen hat Nachforderungen zum Konzept gestellt. In dieser Woche war er in Leipzig, um die überarbeiteten Unterlagen abzugeben.

Gisbert Helbing ist Chef des Trägervereins der evangelischen Schule

Gisbert Helbing ist Chef des Trägervereins der evangelischen Schule.

Quelle: Nico Fliegner

Der Umfang der Nachbesserungen sei überschaubar gewesen: „Wir haben das Konzept am 26. November eingereicht. Zum damaligen Zeitpunkt konnten wir zum Beispiel nur zwei Lehrer benennen, die in Oberschule und Gymnasium unterrichten.“ Erst im Januar ist die Personalsuche angelaufen, mit einem überraschend guten Erfolg. „Die Kollegen, die sich beworben haben, waren vom Konzept überzeugt“, sagt Helbing. Für die meisten Fächer sind Lehrer gefunden, die auf Honorarbasis stundenweise unterrichten. Gesucht werden Lehrkräfte für Geografie, Kunst sowie Technik/Computer. Bewerbungen gebe es, Interessenten könnten sich noch melden.

130 Euro Gebühr pro Monat

Geklärt ist die Frage des Schulgeldes. 130 Euro sind pro Monat zu zahlen. „Anders ist das nicht finanzierbar“, sagt Gisbert Helbing, betont aber gleichzeitig, dass ein Großteil des Geldes in die Ganztagsbetreuung fließt. „Wir wollen diese bis 15 Uhr realisieren, aber auch dafür müssen Leute eingestellt werden.“ Entschieden ist zudem, dass die neuen Fünftklässler im ersten Schuljahr im Gebäude der Evangelischen Grundschule unterrichtet werden.

Die Interimslösung gelte für ein Jahr. „Geplant ist, dass wir ab 2017/18 das ehemalige Gymnasium in der Durchwehnaer Straße beziehen“, so Helbing weiter. Seit Wochenmitte gibt es Signale der Bank, dass diese die Finanzierung, die der Trägerverein stemmen muss, mitträgt. „Wir beschäftigen uns auch schon mit dem Umbau.“ Stadt und Stadtrat stehen fest zum Vorhaben weiterführende Schule. Zur Sitzung am Donnerstag ab 18 Uhr im Alaunwerk steht der Nutzungs- und Überlassungsvertrag für das Gebäude Durchwehnaer Straße auf der Tagesordnung. „Das alles passt zur Entwicklungsstrategie, die die Stadt verfolgt.“ Klar ist, all das steht und fällt mit der Genehmigung. Die wird noch im April erwartet.

Von Kathrin Kabelitz

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