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Bad Düben Fahrstuhl und Hort-Neubau: So setzt Bad Düben seine Investkraft-Mittel ein
Region Bad Düben Fahrstuhl und Hort-Neubau: So setzt Bad Düben seine Investkraft-Mittel ein
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00:00 09.08.2016
An der Oberschule Bad Düben soll mit Hilfe von Mitteln aus dem Investkraft-Programm einen Fahrstuhl angebaut werden. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Jetzt herrscht Klarheit darüber, wie Bad Düben seine Mittel aus dem Finanzpaket „Brücken in die Zukunft“ einsetzen wird. Für die dazugehörige Verwaltungsvorschrift „Investkraft“ hatte die Kurstadt wie andere Kommunen auch, im April innerhalb kurzer Zeit eine Wunschliste erstellt. Der Stadtrat legte anschließend die Prioritäten für das Landes- und das Bundes-Budget fest. 485 000 Euro beziehungsweise 160 000 Euro standen zur Verfügung.

Demnach sollte für den Umbau des Natursportbades Hammermühle ein Großteil der Landesmittel verwendet werden. „Dem hat der Bund aber jetzt einen Riegel vorgeschoben, weil das Bad ja schon mit 90 Prozent Bundesmitteln bezuschusst wird“, so Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG). Der Eigenanteil könne deshalb nicht mit Mitteln aus Sachsen verringert werden. Für das Projekt Bad hat das keine negativen Folgen. „Das hatten wir ohne Fördermittel geplant, das bleibt so, wie im Haushalt vorgesehen.“

Verloren geht das Investkraft-Geld aus dem Sachsen-Topf nicht. „Wir haben die Entscheidung getroffen, dass alle Landesmittel in Höhe von 485 640,46 Euro in die Errichtung des Hortgebäudes an der Heide-Grundschule fließen“, so Münster. 2018 sollen die Mittel abgerufen werden. Insgesamt wurden bisher Kosten in Höhe von 3,03 Millionen Euro veranschlagt.

2017 wir geplant

Gebaut werden soll in den Jahren 2017 bis 2019. Das kommende Jahr steht ganz im Zeichen der Planung. „Wir werden das Projekt aufgrund des Umfangs europaweit ausschreiben müssen.“ Gebaut wird 2018, ein Jahr später werden die Restarbeiten realisiert. Plan ist, 1:1 zu bauen, was die Kapazität beider Einrichtungen betrifft. Heißt: Die Schule hat 247 Schüler, für genau so viele soll auch der Neubau, der nach jetzigen Vorstellungen an das Schulgebäude angebaut werden soll, Platz bieten. 40 Prozent kommen aus dem Topf Stadtumbau Ost, rund 1,2 Millionen Euro. Für die Stadt verringert sich der Gesamt-Eigenanteil damit erheblich, beträgt aber immer noch rund 1,3 Millionen Euro.

Barrierefreier Zugang

Die Bundesmittel werden 2018 für den Anbau eines Fahrstuhls an der Oberschule ausgegeben. Damit soll künftig der barrierefreie Zugang zur Schule und zu den Unterrichtsräumen auch für Schüler mit körperlichen Einschränkungen möglich sein. Derzeit sind die oberen Bereiche nur über das Treppenhaus erreichbar. 300 000 Euro kostet das Projekt, rund 160 000 Euro kommen aus dem Bundesbudget. Die Gelder aus dem Bundesbudget stehen im Zeitraum vom 1. Juli (frühester förderunschädlicher Baubeginn) bis 31. Dezember 2018 zur Verfügung. Für das Budget Sachsen gilt der Zeitraum vom 1. Juli (frühester förderunschädlicher Maßnahmebeginn) bis 31. Dezember 2020.

Von Kathrin Kabelitz

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