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Feuerwehr Schnaditz: Baustart für Gerätehaus im Sommer

Feuerwehr Schnaditz: Baustart für Gerätehaus im Sommer

Für den Ersatzneubau des Feuerwehrgerätehauses in Schnaditz sind die Planungen weitgehend abgeschlossen. Wie Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) am Dienstag sagte, soll mit den Bauarbeiten in diesem Sommer begonnen werden.

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Die Grafik zeigt, wie das neue Gerätehaus aussehen wird.

Quelle: Büro Paak

Schnaditz. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2015 avisiert.

Feuerwehrgerätehaus und Bürgerhaus in Schnaditz - ein Tandem, das in der Vergangenheit immer wieder mit dem Wasser zu kämpfen hatte, zuletzt im Juni vorigen Jahres, als der Kellerbereich betroffen war. Das soll in Zukunft der Vergangenheit angehören. Denn für das Objekt im Dorfzentrum hat die Stadt einen Ersatzneubau vorgesehen. "Wir bauen sozusagen obendrauf", erklärte die Stadtchefin das Vorhaben. Zudem werde großflächig umgebaut.

Der Kellerbereich, den die Feuerwehr bislang nutzte, bleibt bestehen, er werde aber außer Funktion gesetzt. Eine Sperre im Mauerwerk soll dafür sorgen, dass Hochwasserschäden weitgehend ausbleiben. Und wenn doch, könnten die Räume, die mit entsprechendem Mauerwerk versehen werden, unkompliziert gereinigt werden.

Das dörfliche Leben von Feuerwehr, Ortschaftsrat und Vereinen soll sich künftig im oberen Bereich abspielen. Dort wird es einen Versammlungsraum mit Trennwand geben. Aus dem jetzigen Ortsvorsteher-Büro wird ein Multifunktionsraum für die Feuerwehr und Ortsverwaltung. Laut Münster werde alles auf den neuesten Stand gebracht, vor allem auch der Sanitärbereich, künftig getrennt für Frauen und Männer. Platz wird außerdem für eine Werkstatt zur Verfügung stehen, wo ein Schlauchboot stationiert wird. Nicht zu vergessen die Fahrzeughalle mit der Ausfahrt an der Vorderseite des Gebäudes, statt im Seitenbereich zum Keller wie derzeit.

Bei der Heizungstechnik will die Stadt sich des in der Nähe befindlichen artesischen Brunnens bedienen und die Wärme des Wassers nutzen nach dem Prinzip der Erdwärmegewinnung. Die Ausbeute, so die Stadtchefin weiter, sei optimal. Man benötige gerademal eine Kilowattstunde Strom, um fünf Kilowattstunden Wärme herauszuholen.

Die Stadt investiert 500 000 Euro in den Ersatzneubau, bekommt das Vorhaben allerdings zu 100 Prozent vom Freistaat gefördert, weil es sich um die Beseitigung von Hochwasserschäden handelt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.02.2014
Von Nico Fliegner

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