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Bad Düben Feuerwehr in Pressel feiert 105. Geburtstag
Region Bad Düben Feuerwehr in Pressel feiert 105. Geburtstag
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15:41 03.04.2018
Gemeindewehrleiter Lars Friedel überreicht einen Ehrenwimpel an Pressels Wehrleiter David Albrecht. Bürgermeister Lothar Schneider (von links) gratuliert. Quelle: Steffen Brost
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Pressel

Mit einem zünftigen musikalischen Frühschoppen und den Presseler Fichtbergmusikanten feierten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pressel ihren 105. Geburtstag. Zahlreiche Gäste kamen im Gerätehaus des Heidedorfes zusammen. Wehrleiter David Albrecht dankte seinen Kameraden für die immer währende Einsatzbereitschaft und lobte die gute Zusammenarbeit mit Sponsoren, Gemeinde und Institutionen. „Wir feiern das Jubiläum im kleinen Rahmen. In fünf Jahren wollen wir das wieder größer machen. Mit Festumzug und so. Ich freue mich, dass heute trotzdem so viele Gratulanten gekommen sind. Darunter auch unsere befreundeten Wehren aus der Gemeinde Laußig, Bad Düben, Falkenberg und Doberschütz“, bedankte sich Albrecht.

Feuerwehr zählt 70 Kameraden

Aktuell zählt die Feuerwehr 70 Kameraden, davon 36 aktive, darunter drei Frauen. In der Jugendfeuerwehr sind zehn Kinder und Jugendliche registriert. In diesem Jahr gab es bereits sieben Einsätze. Der Letzte lag gerademal zwei Tage zurück. Da mussten die Kameraden zu einem schwerem Verkehrsunfall vor den Toren Pressels ausrücken.

Auch Laußigs Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos) und Gemeindewehrleiter Lars Friedel dankten Albrecht und seiner Mannschaft für ihre ehrenamtliche Arbeit. „Wir sind froh, solche Wehren bei uns zu haben“, sagte Schneider.

Feste Größe in der Gemeinde

Die Presseler Feuerwehr wurde am 1. April 1913 im Gasthof „Zum Preußischen Adler“, so hieß damals der Landgasthof, zum Schutz von Leben, Hab und Gut ihrer Mitmenschen von 25 Männern gegründet. Ihr erster Einsatz war nach einem Blitzeinschlag in der Scheune des Landwirts Ernst Liebmann. Der damalige Ortsrichter forderte einen Pflichtfeuerlöschdienst, um Brände zu vermeiden, Kontrollen, besonders an Räucherkammern und Hausbacköfen, durchzuführen und regelte den Ablauf der Brandbekämpfung zu überwachen. Brach damals ein Band aus, war es die Aufgabe des Nachtwächters, mit dem Horn Alarm zu blasen oder die Kirchenglocken zu läuten.

Über die Jahre hinweg hat sich Feuerwehr stetig und zu einer festen Größe in der Gemeinde Laußig entwickelt. Die bisherigen größten Einsätze gab es 1976 bei einem großen Waldbrand an der B 183 in Richtung Wildenhain, wo rund 150 Hektar Wald brannten, beim Jahrhunderthochwasser 2002 sowie beim Brand des Sägewerkes 2011 in Görschlitz.

Von Steffen Brost

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