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Fichtbergmusikanten feiern 15-Jähriges

Fichtbergmusikanten feiern 15-Jähriges

Pressel. Man kann durchaus sagen, dass sie bekannt sind wie ein bunter Hund, ohne dies negativ zu meinen: Die Original Presseler Fichtbergmusikanten, eine zehnköpfige Formation, die es seit nunmehr 15 Jahren gibt.

. Grund genug also, zu einem Musikfest einzuladen. Am kommenden Sonnabend steigt es in Pressel, jenem Dorf in der Heide, wo alles anfing.

Bernd Clausnitzer kann sich noch gut an die ersten Jahre erinnern. „Acht Musiker hatten sich damals zusammengefunden, um Hausmusik zu machen", erzählt der 57-Jährige, der Trompete spielt. Er ist einer der Musiker aus Bad Düben, die anderen Mitstreiter sind aus Pressel, Authausen und Kossa. Allesamt sind sie wahre Musikenthusiasten und mittlerweile eine eingeschworene Truppe mit Fans unter anderem aus Lissa und Delitzsch, die nahezu jedes Konzert besuchen „Das ist das beste Kompliment, das man überhaupt bekommen kann." Die Presseler sind viel unterwegs. Am Wochenende spielten sie beim Peter-und-Paul-Fest in Delitzsch sowie beim Dorffest in Schöna auf. „Wir treten häufig in Orten in Nordsachsen auf, besuchen aber auch Musikfeste außerhalb der Region", sagt Clausnitzer. Hinzu kommen kleine Ständchen zu Geburtstagen und anderen Anlässen. Musikalischer Leiter ist Mario Albrecht aus Pressel, ein Mitbegründer der Fichtbergmusikanten.

Mit ihrem Lieder-Repertoire könnten die Fichtbergmusikanten mehrere Stunden höchst abwechslungsreich unterhalten. „Von der Polka bis zum Parademarsch spielen wir fast alles", sagt Clausnitzer. Selbst Stücke auf dem Saxophon bieten sie seit nunmehr vier Jahren dar. „Unsere goldenen Saxophone bauen wir mittlerweile in das jeweilige Programm ein. Das Publikum ist regelrecht enttäuscht, wenn dieser Teil nicht dabei ist." Ansonsten stünden ihre Auftritte unter dem Motto: „Das ist Musik und Freude fürs Herz". Allein für das zweite Blasmusikfest haben die Presseler viele neue Melodien und Lieder einstudiert. Zwei Drittel des Programms werde völlig neuartig sein, so Clausnitzer weiter.

Jüngster Fichtbergmusikant ist übrigens Max Ludwig. Der Erstklässler lernt derzeit Trompete. Erste Auftritte hatte der Knirps auch schon. Wenn die Saxophonisten maritime Klänge zum Besten geben, bewegt er zur Musik ein Steuerrad rhythmisch mit. Beim Publikum kommt das an.

Das Besondere an dem Blasmusikorchester sei der Zusammenhalt. „Jeder ist für jeden da. Wir haben freundliche, vernünftige Umgangsformen, feiern auch privat zusammen und machen Ausflüge in Familie." So waren sie beispielsweise vor zwei Jahren im Spreewald. Zudem werde regelmäßig bei einem der Musikanten zu Hause aufgespielt. Anschließend sitzen sie dann gemütlich beisammen.

Für das bevorstehende Wochenende wünschen sich die Fichtbergmusikanten schönes Wetter und reichlich Besucher. Und für die Zukunft mindestens weitere 15 Jahre ungetrübte Musikfreude.

Über 60 Musiker
spielen im Heidedorf
Auf dem zweiten Blasmusikfest, das die Original Presseler Fichtbergmusikanten am Sonnabend von 11 bis 17.30 Uhr auf dem Festplatz an der Feuerwehr in Pressel veranstalten, werden insgesamt über 60 Musiker auftreten. Als Gäste begrüßen die Fichtbergmusikanten unter anderem den Belgeraner Musikverein sowie das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Großhartmannsdorf aus dem Erzgebirge – beides befreundete Orchester, die ihr Kommen angekündigt haben. Das Festkonzert beginnt um 13 Uhr. Höhepunkt ist dann ein Zusammenspiel aller Akteure gegen 16.30 Uhr. Die Versorgung vor Ort übernehmen Gewerbetreibende aus Pressel. Der Eintritt ist während des gesamtes Festes frei.
Nico Fliegner

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