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Flaschenpost in die Mulde - Antwort kommt promt aus Italien

Flaschenpost in die Mulde - Antwort kommt promt aus Italien

An die Herbstferien vom vergangenen Jahr erinnert sich der kleine Florian aus Pressel gern zurück. Denn die durfte der Siebenjährige bei seiner Oma in Bad Düben verbringen.

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Florian Köditz aus Pressel mit den Fotos der italienischen Familie, die den Fund der Flaschenpost auf Bildern festhielten.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Und dabei ging für ihn ein langersehnter Traum in Erfüllung.

"Florian wollte schon immer einmal eine Flaschenpost auf die Reise schicken", erzählt seine Mutti Peggy. Doch dazu mussten erst einmal die Vorbereitungen getroffen werden. "Oma hat dann eine Flasche Wein getrunken und mir danach beim Brief schreiben geholfen. Ich kann noch nicht so gut schreiben. Ich habe dann noch meinen Namen und die Adresse dazugelegt. Als letztes haben wir die Flasche gut verschlossen", erzählt der Erstklässler.

Bei einer Wanderung mit seinem Opa in der Muldeaue warf Florian seine Flaschenpost schließlich in die Mulde. "Die ist sofort davon geschwommen", erinnert sich der Schüler. Dann passierte eine ganze Weile gar nichts. Im Februar erhielt Florian schließlich Post aus der kleinen Stadt Barberino, die etwa 30 Kilometer südlich von Florenz in Italien liegt. Eine Familie Jacobo Gesmundo schrieb dem kleinen Flaschenpostversender. "Wir sind Jalapo, Camillo, Nele, Janine und Toni. Wir fanden deine schöne Flasche Weihnachten in der Mulde bei Bitterfeld", heißt es in dem Schreiben.

Die italienische Familie verriet außerdem, dass sie ihren Weihnachtsurlaub in der Region bei Verwandten verbrachte und auf die schwimmende Flasche bei einem Spaziergang entlang der Mulde aufmerksam wurde. Sie nahm das Schreiben von Florian raus, antwortete und warf die Flasche am Fundort wieder ins Wasser. "Ich habe mich sehr über den Brief gefreut. Die Familie hat mir schon wieder geschrieben. Vielleicht schicke ich im Frühling wieder eine Flaschenpost los. Das hat nämlich ganz viel Spaß gemacht", freut sich Florian und hofft, dann wieder so nette Post zu bekommen wie von Familie Gesmundo.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.03.2013

Steffen Brost

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