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Bad Düben Forstlehrlinge bauen Sitzgruppe in Authausen
Region Bad Düben Forstlehrlinge bauen Sitzgruppe in Authausen
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17:14 27.07.2018
Lehrmeister Philipp Henzschel betreute fünf angehende Forstwirte aus dem Forstbezirk Taura des Staatsbetriebes Sachsenforst, die zwei Wochen lang in der Dübener Heide im Einsatz waren. Am Ende bauten sie eine neue Sitzgruppe am Torgischen Weg in Authausen. Quelle: Bärbel Schumann
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Authausen

Eine neue Sitzgruppe aus frischem Kiefernholz steht seit Donnerstag am Authausener Dorfteich. Am „Torgischen Weg“ gelegen, lädt sie Wanderer und Radfahrer zum Verweilen ein.

Lehrlinge setzen Projektarbeit um

Gebaut haben sie die angehenden Forstwirte des ersten und zweiten Lehrjahres aus dem Forstbezirk Taura mit ihrem Lehrmeister Philipp Henschel. Das Bauwerk ist Bestandteil einer über drei Jahre währenden Projektarbeit zum Thema Holz. Dafür schlugen sie Stämme von Kiefernholz, schälten sie zum Schutz vor Schädlingen und Pilzen, bevor sie daraus die Sitzgruppe vor Ort bauten .

Nach der Fertigstellung erhielt die Gemeinde Laußig die Sitzgruppe geschenkt. Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos) freute sich darüber, weil sie ein gelungenes Beispiel für eine Symbiose von praktischer Ausbildung und dem Nutzen für den Ort und den Tourismus darstellt. „Der Torgische Weg als Rad- und Wanderweg ist stark frequentiert. Hier ist der Standort gut gewählt“, erklärte Axel Mitzka, Vorsitzender des Vereins Dübener Heide.

Hilfe bei weitere Aktionen

Die jungen Leute unterstützten zudem im Rahmen einer erstmaligen Kooperation in den vergangenen Tagen den Verein Dübener Heide und den Naturpark auf unterschiedlichen Gebieten. So mähten sie beispielsweise eine wertvolle Feuchtwiese im Hammerbachtal bei Tornau, die trotz der enormen Hitze nicht mit Maschinen befahrbar ist, per Hand. Zum Einsatz kamen sie aber auch bei der Pflege einer Anpflanzung von Kopfweiden im Gebiet der Gemeinde Trossin. Mit ihnen wurde ein Biberrevier aufgewertet. Die Weiden sollen später als Futter für Biber gezielt eingesetzt werden, damit die Tiere sich in diesem Gebiet wohlfühlen und bleiben.

Von Bärbel Schumann

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