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Friedenslicht kommt in Glaucha an

Pfadfinder-Aktion Friedenslicht kommt in Glaucha an

In der Dorfkirche in Glaucha ist am Mittwochabend das Friedenslicht angekommen. Der Abend stand unter dem Eindruck des Anschlages in Berlin. Menschen sangen zur Orgel-Begleitung Weihnachtslieder, entzündeten später ihre Kerzen am Licht aus Bethlehem.

Sandra und Johanna (7) Blaas aus Bad Düben holen sich das Friedenslicht in Glaucha ab.

Quelle: Wolfgang Sens LVZ

Glaucha. Fast wäre das Friedenslicht nicht in Oberglaucha angekommen. Auf seiner Fahrt von Torgau in den Zscheppliner Ortsteil musste Matthias Grimm-Over am Mittwochabend den Kreisverkehr in der Leipziger Straße in Eilenburg passieren und dort konnte der Mann vom Kirchenkreis Torgau-Delitzsch mit einer Vollbremsung nur knapp einen Crash verhindern. Alles ging gut – Grimm-Over traf wohlbehalten an der Kirche ein.

Abend steht unter dem Eindruck der Ereignisse in Berlin

Das kleine Gotteshaus war voll besetzt. Menschen aus Ort und Region sangen zur Orgel-Begleitung von Norbert Britze aus Bad Düben Weihnachtslieder, entzündeten später ihre Kerzen am Licht aus Bethlehem, das nach Nordsachsen gekommen war. Bereits am Tag war es in das Evangelische Schulzentrum Düben und in die Kirche Authausen gebracht worden. Der Abend stand unter dem Eindruck der Ereignisse in Berlin. „Bisher haben wir an Kriege und Konflikte gedacht, die weit weg sind. Dieses Jahr ist alles anders. Damit hat keiner gerechnet, das macht uns sprachlos“, reagierte Grimm-Over auf den Anschlag: „Der Friede kann nur im Einzelnen gedeihen, wir müssen uns mit uns selbst auseinandersetzen, um Gott in uns zu finden.“ Nur so sei es möglich, Frieden zwischen den Völkern zu finden.

Aktion hat lange Tradition

Die Aktion gibt es seit 1986. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Pfadfinderverbände verteilen das Licht in Europa und seit 2015 auch in den USA. Das Motto: „Frieden: Gefällt mir“ soll den Austausch und die Vernetzung aller Pfadfinder über Internet und Soziale Netzwerke in den Mittelpunkt stellen. Das Netz verbinde die Menschen guten Willens und könne dazu beitragen, die Idee des Friedenslichtes – ein Europa in Frieden – zu verbreiten.

Von Kathrin Kabelitz

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