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Bad Düben Frostschäden: Jetzt wird geflickt
Region Bad Düben Frostschäden: Jetzt wird geflickt
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17:10 19.05.2015
Im Plan mit drin: Willy-Winkler- und Ringstraße. Quelle: Kathrin Kabelitz

Auch Bad Düben hat eine Prioritätenliste erstellt, die in den nächsten Wochen abgearbeitet wird. Rund 54.000 Euro sind veranschlagt, die Maßnahmen sollen in den Monaten April bis Juni realisiert werden.

50 Millionen hat der Freistaat Sachsen im Sofortprogramm Straße für die Beseitigung der Winterschäden auf kommunalen Straßen zur Verfügung gestellt. Das Kontingent für die Kurstadt sieht da vergleichsweise bescheiden aus. Ein konkreter Bescheid liegt im Rathaus noch nicht vor, aber mit rund 42.000 Euro hat Bauamtsleiterin Heike Dietzsch eine Größenordnung im Blick, die als Zuschüsse fließen könnten. Und auch müssen, denn ansonsten wäre die Schadensbeseitigung nicht möglich.

In einem Fall musste die Verwaltung bereits tätig werden. Die Schäden auf der Fahrbahn Gustav-Adolf-Straße vor der Schleifbachbrücke waren zu groß, sorgten für Gefahrensituationen. "In diesem Bereich konnten wir nicht mehr warten", so Astrid Seydewitz vom Bauamt der Stadt. Hier wurden bereits die Löcher gestopft. Das große Restprogramm aber steht noch bevor. Die Rathausmitarbeiterin nennt verschiedene Fachbegriffe, wenn es um die geplanten Arbeiten geht: DSK - also dünne Asphaltdeckschicht im Kalteinbau sind zum Beispiel in der Torgauer Straße zum Schwarzbach hin, Einfahrt zu Autohaus Kühne und in der Neumark (Ringstraße, Willy-Winkler-Straße) geplant. Das Profilieren der Fahrbahndecken auf unbefestigten Straßen ist für folgende Straßen angedacht: Hammermühle - Spatenweg, Reinharzer Straße; Mühllläufer; Alaunwerk - Mühldorfer Straße, Haldenweg; Waldsiedlung - Tiefenseer Weg; Bad Düben - Windmühlenweg (hinter Bauhoffläche), Wirtschaftsweg und Schützenstraße. Bordsteinsanierungen stehen an in der Blücherstraße, Parkstraße und in der Görschlitzer Straße. Gerade in dieser Sparte wäre der Sanierungsbedarf größer, so Astrid Seydewitz. Die Randbefestigungen nehmen aufgrund der Räumfahrzeuge verstärkt Schäden.

Im Großen und Ganzen komme Düben mit den zur Verfügung stehenden Mitteln hin. Dies auch, weil jedes Jahr Maßnahmen realisiert würden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.04.2013

Kathrin Kabelitz

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