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Bad Düben Frühlingsfest in Gruna
Region Bad Düben Frühlingsfest in Gruna
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21:41 02.05.2010
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Gruna

Doch zunächst drehte sich am Sonnabendvormittag erst einmal alles ums runde Leder. Die alten und die jungen Männer des Dorfes traten im traditionellen Fußballspiel gegeneinander an. Wie Welzel im Nachgang scherzend bemerkte, haben „die alten Bulldoggen die Traktoren mit 5:1 regelrecht niedergewalzt".

Die Burschen nahmen es gelassen, steht doch beim Frühlingsfest in Gruna der Spaß an erster Stelle. Den gab es ausreichend bei mehreren Spielen. Kevin Mohnicke aus Eilenburg schnappte sich den Maßkrug und schob ihn kräftig, aber mit Bedacht die lange Bahn entlang. Am Ende des Tisches waren Felder markiert, die es so genau wie möglich zu treffen galt. „Wir sind zum ersten Mal beim Frühlingsfest und wollen alle Stationen absolvieren", so der Eilenburger, der mit Freundin Julia Fleischhauer ins Dorf gekommen war. Für einen vorderen Platz reichte es nicht, aber die Muldestädter hatten ihre Freude. Die geschicktesten Maßkrugschieber waren Christoph Jestel, Florian Quasdorff und Jörg Stecher.

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Gruna. Beim Frühlingsfest in Gruna hieß es: Nicht sitzen und zuschauen, sondern gemeinsam aktiv werden. Wie in jedem Jahr hatten die Fördervereinsfreunde um Charlotte Welzel wieder mehrere Stationen aufgebaut, an denen die Gäste ihre Kräfte oder Geschicklichkeit messen konnten.

Beim Luftgewehrschießen errangen Erhard Frömmig, Bernd Welzel und Jörg Stecher gute Platzierungen. Thomas Hartmann, Patrick Mattersteig und Mike Schulze warfen die Gummistiefel am weitesten über die Muldewiesen. Um die jüngsten Gäste kümmerten sich Ramona Zschau und Sabrina Lange von der Kindertagesstätte. Einen Tag zuvor wurde bereits die Walpurgisnacht gefeiert. „Wir tanzten fröhlich in den Mai und hatten eine wunderbare Stimmung", freute sich die Vereinschefin. Beim Maibaumsetzen packten die Feuerwehrkameraden kräftig an. Neben den 30 selbstgebackenen Kuchen mundete auch die Kräuterbowle von Landfrau Elisabeth Dietze aus Hohenprießnitz. Das köstliche Getränk wurde mit der Fähre extra auf die andere Seite der Mulde geschippert.

Heike Nyari

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