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Bad Düben Fundsachen in Bad Düben unterm Hammer
Region Bad Düben Fundsachen in Bad Düben unterm Hammer
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15:13 02.04.2017
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Bad Düben

 Fahrräder für höchstens 26 und Handys oder Rucksäcke für 5 Euro. Das gibt es nur bei der Versteigerung von Fundsachen. In Bad Düben organisierte das Ordnungsamt nach vier Jahre wieder eine Versteigerung. „Wir müssen aufgrund des Umbaus wieder raus aus dem ehemaligen Gymnasium. Hier war das Fundbüro die vergangenen Jahre untergebracht“, sagte Ordnungsamtsleiterin Gabriele Leibnitz. 35 Posten von Schmuck über Armbanduhren, Rasentrimmer, Rucksäcken und Taschen, ein halbes Dutzend Handys bis hin zu jeder Menge Fahrrädern sollten unter den Hammer kommen. „Leider sind die besten Drahtesel schon weg. Die haben sich unbekannte Täter bei einem Einbruch mitgenommen“, so Leibnitz. Eine Stunde lang durften die 30 interessierten Besucher die Fundstücke in Augenschein nehmen. Darunter auch einige Kuriositäten. So hatte es ein Ehrenpreis für Schäferhunde aus dem Jahre 1955 ins Fundbüro geschafft. „Den hat mal einer abgegeben“, sagte Leibnitz. Die Ordnungsamtsleiterin erklärte die Formalitäten, dass es keine Garantie auf die ersteigerten Sachen gibt, dass nach Zuschlag sofort bezahlt werden muss und die Herausgabe von Fundsachen an die vorherigen Eigentümer nach Beginn der Versteigerung nicht mehr stattfindet.

Schlag auf Schlag

Dann ging es Schlag auf Schlag: Die beiden Bad Dübener Markus Aé und Raik Zenger lieferten sich ein Bietergefecht um eine handvoll Schmuck. Die Gebote schnellten in Windeseile von 5 auf über 50 Euro. Am Ende durfte sich Markus Aé freuen und legte 75 Euro für Ringe und Ketten auf den Tisch. Egbert Krahnefeld aus Tiefensee suchte ein Fahrrad. Doch noch musste er sich gedulden. Im Minutentakt brachte Gabriele Leibnitz Handys und Kleinzeug an die neuen Besitzer. Für 5, 10, 20 und 35 Euro kamen die mehr oder weniger ramponierten Räder dann unter den Hammer. Am Ende war nur noch eins übrig. Auch der Bad Dübener Torsten Sademann hatte Glück. „Ich wollte meine Sonnenrille, die ich im Freibad verloren haben, ersteigern“, erzählte der Geschäftsmann. Die Sonnenbrille für zwei Euro wollte niemand haben und Sademann zahlte den geforderten Mindestpreis. „Ich habe sogar noch etwas oben drauf gelegt“, freute er sich.

300 Euro in der Stadtkasse

Am Ende waren knapp über 300 Euro in der Kasse. Das Geld bleibt die nächsten drei Jahre auf einem Verwahrkonto ehe es in den Haushalt der Kurstadt fließt.

Von Steffen Brost

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